Donnerstag, den 17. November 2005.

7.20 Uhr:
[Während das eingetrocknete Geschirr in der Spüle weicht.]
Erst um sieben hoch; zwar hab ich den Wecker um 4.30 gehört, aber da hatte ich gerade etwas über zwei Stunden geschlafen; das ging nun wirklich nicht. Dann versuchte ich’s noch mal mit 6 Uhr und gab meinem Schlafbedürfnis schließlich auf 7 Uhr Zeit. Jetzt überleg ich, ob ich arbeitstechnisch ein schlechtes Gewissen haben sollte. Denn heute ist kein guter Tag zum Verbummeln (das ist es für mich allerdings nie). Da in der Schule des Kleinen heute Konferenztag ist, muß er bereits um 12 Uhr abgeholt werden. Das wird mit der Arbeit dann zumindest sehr ‚durcheinandrig’ werden. Na gut. Hier sieht es chaotisch aus, zumal müssen die Reste (das kann ich aber nachher auch mit dem Kleinen zusammen machen) in die Kinderwohnung gebracht werden, wo wir alle sie dann aufessen können: Die Muscheln schmecken, gerade mit dieser CurrySauce, auch kalt exzellent. Es ist meine alte Neigung wieder einmal durchgebrochen, viel zu viel zu kochen; zumal wenn der Gast noch Käse und Salat mitbringt.

7.47 Uhr:
[Nach dem Abwaschen. Den latte macchiato nun neben mir.]
Fällt mir grad ein, weil ich mit den paar übriggebliebenen Löffeln Dal das kleine Fühstück abgeschlossen habe: Mein Einfall gestern hatte recht, zu den CurryMuscheln ein Dal aus gelben Linsen, Zimt, Kardamom und einer Spur Kreuzkümmel sowie einer ChiliSchote zu reichen. Die Kombination paßt wundervoll. Sinnlicher kann ein Gericht gar nicht mehr sein.

ARGO.

14.11 Uhr:
Wie ich mir das dachte: Für die Arbeit ein ‚durcheinandriger’ Tag. Satzweise Korrekturen wie Häppchen, obwohl der Text h i e r jetzt läuft. Und dann war ich so müde, daß ich mich entschied, die Mittagsruhe ausfallen zu lassen und statt dessen gleich mit dem Jungen in Harry Potter & der Feuerkelch zu gehen. Die Karten hab ich schon, der Bub ist gehüpft, als er’s hörte.

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