Mittwoch, der 1. März 2006.

8.10 Uhr:
[Dvorak, Achte.]
Ich kam sehr viel früher von der Produktion heim, als ich gedacht hatte, als auch nötig gewesen wäre. Aber als der Toningenieur merkte, wie weit wir vorankamen, mochte er dann nachts um halb eins nicht mehr. Allerdings war er er auch eigens, um die Sprecheraufnahmen zu putzen, eine halbe Stunde früher ins Studio gekommen war. Als ich selber ins Stuio kam, war er damit bereits fast fertig. Dennoch hätte ich noch die letzte Stunde ausschöpfen und das Hörstück nicht nur ein-, sondern zweimal hintereinander abhören und beim ersten Mal schon feilen wollen. Aber das ist in Ordnung nun; ich habe das Stück während des Heimradelns und die letzten paar Minuten in der Arbeitswohnung zuende von DAT abgehört. Und n o c h einmal, als ich meine Dschungeleinträge und –antworten schrieb. Und schließlich ein drittes Mal, bereits im Bett, da war es drei Uhr; hierüber schlief ich ein. Und werde jetzt sofort abermals hören und dann wiederum meine Notizen dazu machen und weiteres aus den Original-DAT/CDs herausschneiden, um es heute abend einzufügen. Wir haben gewiß noch einige Arbeit damit, die Sprecher einander in der Lautstärke anzugleichen und vor allem die Übergänge noch sehr viel musikalischer zu gestalten. Gestern nacht war ich glücklich, jetzt bin ich zufrieden und wieder nüchtern genug, um zu urteilen.
Mittags wird es eine Unterbrechung geben, da meines Sohnes Mama und ich mit seiner Klassenlehrerin zu einem Elterngespräch verabredet sind. Keine Ahnung, wie lange das gehen wird, aber sicher wird es nicht mehr als zwei Stunden benötigen. Danach dann nochmal in die Arbeitswohnung, die Hör-Unterlagen zusammenpacken und wieder zum Funk. ARGO laß ich heute abermals ruhen. Sondern einfach nur hören, hören, schneiden, hören, Ideen zusammenziehen.
Guten Morgen, Leser. Seltsam, erst um acht aufzustehen.
Ah, und den heutigen Newsletter muß ich schreiben.

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