Arbeitsjournal. Dienstag, der 5. Dezember 2006.

5.49 Uhr:
[Berlin. Küchentisch.]
Um halb sechs hoch. Nun bleib ich also noch in Berlin und werde um halb elf im Tonstudio sein. Irgendwie bin ich auch gespannt auf das Material, zumal jetzt mein künstlerischer Anteil an dem „Weltwechsel“-Hörstück sehr viel größer werden wird, als das ursprünglich geplant war. (G a n z ursprünglich war geplant, daß ich die Textvorlage für das Hörstück schreibe, und Caspar Johannes Walter vertont das; ich sollte noch die Sprecherpartie übernehmen; deshalb war ich seinerzeit im Großen Sendesaal des Hessischen Rundfunks mit dabei, wo die Musik aufgenommen worden ist: sehr bewußt ein Stück, das später über die Schnitte zusammengesetzt wird.) Wie lange das jetzt dauern wird, ist nicht recht absehbar; möglicherweise wird man mich auch morgen noch brauchen. Muß jetzt dringend an die Villa Concordia mailen; das ist ein bißchen, fällt mir grad ein, wie wenn man in der Schule entschuldigt wird: Der kleine Alban ist krank und kann heute nicht kommen.
Bis zehn Uhr werd ich allerdings erst einmal in BUENOS AIRES weiterlesen; bin objektiv im zeitlichen Rückstand damit.
Es grüßt seine Leser der Herbst.

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