Publikumsbeschimpfung. 04.06. 2009. Paul Reichenbach lässt Dampf ab.

All dessen müde, wünscht ich, dass ich wegwär.
Nur fänd ich, ging ich, keine Liebe mehr
.
(Aus: Volker Braun, Shakespeare interlinear )

Viele Kommentare unter meinen TB-Einträgen sind von einer solchen verbalen Arroganz, so oft am Thema vorbei, dass ich gestern ernsthaft überlegt habe die Kommentarfunktion abzuschalten. Da wird in einer Art, ohne jeden Erfahrungshintergrund, vom Totalitarismus gefaselt, der an Gespräche von Jungfrauen über den GV denken lässt. Alles Phrasendrescher, denen der Platz zum Himmlischen Frieden am Arsch vorbeigeht Ich habe einfach keinen Bock darauf mit meinen Beiträgen die Folie für Etüden salbadernder Pseudos abzugeben. Die sollen sich doch einen anderen Übungsraum suchen, wo sie unter ihresgleichen sind. Aber ich sage es jetzt schon voraus, das Nachäffen, allerdings viel ungekonnter, „Rinkscher Manieren“ wird auch a. O. nur ein Äffen bleiben, das sich wie die Sau im Schlamm in Selbstdarstellung suhlt. Abstraktes Gewäsch, dem jede soziale Bindung abgeht. Ich habe es satt, selbst auf die Gefahr hin hier einiges missverstanden zu haben, gemäß dem >>>Aschenputtelprinzip zu differenzieren, was sicherlich an meiner schlechten Laune liegen mag, deren Ursache auch in der morgigen Fahrt nach Sachsen, in die hinterste Sächsische Schweiz, zu suchen ist, obwohl hier dringende Arbeiten auf ihre Erledigung warten. Montagabend komme ich zurück. Dann wieder 3 Tage Maloche, die auch noch einmal vom Wesentlichen abhalten. Der einzige Lichtblick ist Donnerstag nächster Woche die Fahrt mit R. nach >>>>Reutlingen, es sind noch 2 Plätze im Auto frei, wer mit will, soll sich melden. Am Abend dann mit montgelas und R. in die Oper. Palestrina. Ich bin gespannt.
So das musste mal raus, da fühlt man sich doch gleich besser, gleich ob man unrecht oder recht gehabt hat.

P.S. Die Kommentarfunktion bleibt, also ihr könnt weiter salbadern , wonach euch immer Sinn der Sinn steht. 🙂

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