Archiv des Autors: Paul Reichenbach

Wiederaufnahme. Verdis La Traviata an der Oper Frankfurt.

Aller Anfang hat seinen Grund. Wir schreiben das Jahr 1876. Wutschnaubend über den Erfolg von Dumas’ Kameliendame und deren Veroperung durch Verdi schreibt Zola seinen Roman „Nana“, der 1880 auf den Buchmarkt drängt. Hält er doch beide Werke für eine … Weiterlesen

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Erich Wolfgang Korngold: „DIE TOTE STADT“. Premiere an der Oper Frankfurt

. DIE TOTE STADT Erich Wolfgang Korngold 1897 – 1957, Oper in drei Akten, Text frei nach Georges Rodenbachs Roman Bruges la morte (1892) von Paul Schott, Uraufführung am 4. Dezember 1920, Stadttheater Hamburg und Opernhaus Köln. „Ein Traum hat … Weiterlesen

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Prid. Kal. Sept. Anno 2762 a.u.c.

Tag vor den Kalenden. Dies comitialis. Das Aufreißen des Yoghurtbechers. Das Ablecken der Alufolie. Erste Betätigung der Zunge. Fallenlassen. In den Müllbeutel. Löffeln. Hasenohren heißen Löffel. Woher kommt dieses Wort? Löffelartig geformte Gefäße auch. coc(h)lear: Löffel (mit dessen spitzem Ende … Weiterlesen

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A.D. III Kal. Sept. Anno 2762 a.u.c.

Dritter Tag vor den Kalenden. Dies fastus. Nach der übereinstimmenden Auffassung der gestern Genannten gehen die Haedi (Ziegenböcklein – zwei Sterne im Sternbild des Fuhrmanns) auf. Dir sind, wo alle frühern Gnaden, die Flügel gestutzt. Das sagte gerade jemand. Vielleicht … Weiterlesen

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A.D. IV Kal. Sept. Anno 2762 a.u.c.

Vierter Tag vor den Kalenden. Dies comitialis. Der Aufgang der Jungfrau geht seinem Ende entgegen, was schlechtes Wetter bedeutet. Nach der übereinstimmenden Meinung von Philippos, Kallippos, Dositheos, Parmeniskos, Konon, Kriton, Demokrit, Eudoxos, Ion – was selten genug geschieht – geht … Weiterlesen

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