PP40, 11. November 2013: Montag. Weiter mit Brahms. Doch in Ferne lacht schon Falstaff.

[Brahms, Erstes Sextet B-Dur mit Sol Gabetta (live-Mitschnitt.]
Bislang, abgesehen vom Frühsport, nur Vorbereitungen für das >>>> Anderswelt-Fest am Mittwoch. Damit wird es auch noch einige Zeit weitergehen; außerdem sind CDs und eine bestellte >>>> Aeolia hinauszuschicken. Also zur Post gleich. Ungewiß, wann ich mich heute an die weiteren Exzerpte aus dem >>>> Fahlmann werde setzen können. Ich komme um sie aber nicht herum, wenn ich eine detaillierte Rezension schreiben will, eine, die diesem großen Buch auch ebenbürtig ist. Es geht bei Rezensionen nicht um Daumen runter oder rauf, sondern sie haben ihrerseits dem Kunstanspruch zu genügen, müssen sich, wie Benjamin es mit Schlegel gefordert hat, ihrem Gegenstand auf „unendliche Nähe“ an den Seelencorpus legen, den solch ein Buch nämlich hat. Daß sich so ein Verfahren nicht über „Einkunft“ „rechnet“, ist selbstverständlich: nicht um Honorare, oder am wenigsten um sie, dürfen sie geschrieben werden. Bei Rezensionen bin ich Moralist.
Schön, dieser Mitschnitt. Nur daß beim Tippen meine Manchettenknöpfe hörbar an die Schreibtischkante knallen, leider zumal in einem.falschen, auch wie ungeregelten Rhythmus. Immerhin gibt mir der momentan unentwegte Brahms eine Art Grundruhe. Ich hab ja keine Ahnung, ob mein Idee mit dem Anderswelt-Fest aufgehen wird. Möglicherweise stehen wir dann nur zu sehr wenigen vor dem ganzen Essen herum; wirkliche viele Rückmeldungen habe ich auf meine Einladungs-Rundmail nämlich nicht bekommen. Doch die Pressekarte zur >>>> Falstaff-Premiere ist bestätigt worden: mein zweiter Loy in diesem Jahr. „Tutto nel mondo è burla!“: das soll mir die innere Opernsperre nehmen.

Und das Traumschiff? Ach, das Traumschiff…
(12.32 Uhr.)

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