Fahnenarbeit ff. Das Arbeitsjournal des 21. Augusts 2019.

[Arbeitswohnung, 10.28 Uhr
Brahms, Zweites Klavierkonzert]
Geradezu pünktlich, gerade war ich damit fertig geworden, die Belege zuzu- und nach Datum zu ordnen, kamen aus Wien die von der Lektorin korrigierten Fahnen des zweiten Erzählbandes, in die sie meine vorausgegangenen Korrekturen übertragen, einige aber zur Diskussion gestellt und eigene hinzugefügt hatte, jedenfalls bis zur Seite 242. An den weiteren sitzt sie zur Zeit, derweil ich gestern abend bis spät und dann heute früh ab 5 Uhr alles durchgesehen und in Zweifelsfällen mit eigenen Anmerkungen und Kommentaren versehen habe, die wir heute in Facetime persönlich besprechen werden.

 

 

 

Dadurch allerdings, daß ich morgen für eine nächste Hochzeitsveranstaltung verreise, diesmal, ich schrieb es Ihnen, Freundin, schon, an der Ostsee, werde ich für die kommenden vier Tage literarisch komplett ausfallen, was Verzug bedeutet. Doch die nächste Woche, abgesehen von der leidigen Steuererklärung, ist bis zum Donnerstag frei. Immerhin ist es mir für diese gestern gelungen, eine Fristverlängerung bis Ende September zu bewirken. Was mir aber nicht mehr gelungen ist, ist, daß ich die Erklärung wie jedes vorige Jahr in Papierform abgeben darf, sondern zum ersten Mal werde ich nun gezwungen sein, Elster zu verwenden, so daß ich mich da einarbeiten muß und auch ein bißchen Angst davor habe. Als ich es vor Jahren versuchte, zerschoß mir das neue Programm den Computer, shredderte sogar die Festplatte. War ein Horror. Aber ich sehe schon ein, daß nicht die Finanzangestellten die Erklärungen selbst ins Programm eingeben wollen; es kostet sie einfach eine irre Zeit. (Kann aber sein, daß mir es mir auch diesmal gelungen wäre, eine Ausnahmegenehmigung zu erhalten; nur ist mein „eigentlicher“ Sachbearbeiter in der Vaterschaftspause. Was mich ebenfalls motiviert, mich nun halt anzupassen.)

Im Lauf des Tages also die Fahnenbesprechung mit Elvira. Bis dahin bereite ich mich packend auf die kleine Reise vor.

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