Category Archives: Litblog-THEORIE

Die Leser der Zukunft. Kleine Theorie des Literarischen Bloggens (138).

Dieses geschah wie unvermerkt. Es ist ein LesePhänomen. Als prägte die tägliche Beschäftigung tatsächlich den Modus der Aufmerksamkeit um. Zum ersten Mal las ich einen ganzen Roman am Bildschirm, ohne mich nach dem Buch zu sehnen. Das war frappierend, ist … Continue reading

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Das Leben als einen Roman begreifen (1).

Vielleicht ist dies eine der wenigen Arten, in denen man, ohne sich zurückzuziehen oder mögliche Erlebnisse von sich wegzuhalten, das Leben bei allem Schrecken nicht nur aushalten, sondern vor allem mitgestalten kann – man ist dann liebevoll besessen. Man ist … Continue reading

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Da lacht der Rolanh Bartdes 2.0

quer >>>> durch das ganze Netz Der Welt. (Auch damit hat der Verfasser – leider – nicht unrecht: Nachdem sein Roman „Meere“ von 2003 gerichtlich verboten worden war (…), hielten die Verlage Abstand.Bitter. Wobei er nur die „großen“ Verlage meinen … Continue reading

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Leserbindung und neue Formen. Kleine Theorie des Literarischen Bloggens ( 134).

>>>> Als Kommentar im Begleitschreiben. >>>> Litblog 135 ODER Roland Barthes Liblog 133 a <<<< Litblog 133b (um 15.45 Uhr im Link) <<<<

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Im Herzen der Zeit: Die Trolls und das Strafrecht. Kleine Theorie des Literarischen Bloggens (133 a).

Nachdem Henze und Kumpan:inn:e:n in Der Dschungel die Rote Karte programmiert bekommen haben, wird jetzt anderswo versucht, ihr, Der Dschungel, und ihrem Herausgeber zu schaden, diesmal unter >>>> des Turmseglers Litblog-Rezension. Das Bizarre daran ist, daß jener mit Benjamin Stein … Continue reading

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Gott, kybermoralisch. Kleine Theorie des Literarischen Bloggens (131).

Interessant, daß ich oft das Gefühl eines schlechten Gewissens habe, wenn ich, statt wie normalerweise frühmorgens, erst spät oder gar nicht in Die Dschungel komme. Wem gegenüber habe ich’s? Auf wen also wurde die Kontrolle projeziert? Tatsächlich auf den – … Continue reading

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Störungen.

Ein >>>> Credo zur Netzkunst: >>>> d o r t.

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Politisierung. Kleine Theorie des Literarischen Bloggens (124).

Auch dies ist zu spüren: Verschiebt sich die Arbeit eines Dichters vom – mehr oder minder hermetischen, nämlich monadischen – Buch auf das prinzipiell unabgeschlossene Netz, dann p o l i t i s i e r t das die … Continue reading

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Das Leben als einen Roman betrachten (12). Kleine Theorie des Literarischen Weblogs (119).

„Ich will bei dir nicht öffentlich vorkommen“. Das Problem besteht darin, daß jemand, der das jemandem sagt, der sein Leben als einen Roman führen will, dann gar nicht mehr drin vorkommen kann. Dabei ist das Begehren verständlich, ja fast selbstverständlich. … Continue reading

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Noch mal zum ästhetischen Weblogkonzept Der Dschungel. Kleine Theorie des Literarischen Bloggens (117).

Ich merke selbstverständlich selber, daß sich in den letzten Monaten immer mehr das Tagebuch in Der Dschungel vorgeschoben hat, da hat >>>> sumuze schon recht*. ABER: Sie vergißt – oder kann das wahrscheinlich nicht nachvollziehen, weil sie meiner Kenntnis nach … Continue reading

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Kommentare als Erzählfäden begreifen. Dramaturgie. Vierter Zwischenbefund. Kleine Theorie des Literarischen Bloggens.

Es zeigt sich, daß >>>> anonyme Kommentare ungefiltert zuzulassen, oft dann die Rezeption eines Literarischen Weblogs als Erzählung ungemein stört, wenn es anonyme Kommentatoren auf diese Störung offensichtlich angelegt haben, sei es, daß sie unreguliert und ohne Achtung auf Takt … Continue reading

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Kindesmißbrauch. Kleine Theorie des Literarischen Bloggens (114).

[In eine Theorie des literarischen Bloggens gehört dies, weil es F r a g e n stellt: Fragen an das Medium. Die Theorie ist nicht vorgängig, sondern entsteht: im Prozeß.] Keine Grenze des Geschmacks, ja der Zufügung psychischer Schmerzen scheint … Continue reading

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Meditation in Blog-Masochismus. Kleine Theorie des Literarischen Bloggens (113).

Sich in jemanden hineinversetzen, der stundenlang Blogs liest, oder einen bestimmten Blog, um dessen Betreiber mitzuteilen und mitzuteilen und abermals und wieder und wieder mitzuteilen, welch ein Dummkopf, ja Arschloch er sei. In so einen hineinlauschen, der nicht etwa dann … Continue reading

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Das „Spiel“ mit der Vielfalt von Avataren. Kleine Theorie des Literarischen Bloggens (112).

Ist nur dann sinnvoll, wenn Identität zugrundeliegt, also die Avatare nicht als Hecke verwendet werden, hinter die man sich duckt, um aus dem Hinterhalt Schlammbatzen zu werfen. Sondern man muß die Avatare fühlen, muß sie s e i n, muß … Continue reading

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Häme und Privates. Kleine Theorie des Literarischen Bloggens (109).

Zu >>>> dieser Hämischkeit, die mir nur dann, im Sinn von >>>> Rache, nachvollziehbar wäre; hätte ich den jeweiligen Urheber tatsächlich persönlich verletzt, meine ich, daß dennoch >>>> darauf, und zwar mit Nachdruck, zu bestehen ist, ebenso wie auf der, … Continue reading

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