Der katastrophische Groove: Bartolomey/Bittmanns Dynamo. Bei Faustkultur von Alban Nikolai Herbst.

 

 

 

 

 

Bei >>>> Faustkultur.

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(Siehe auch >>>> dort.)

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Laufende, joggende Tage. Das Arbeitsjournal des Donnerstags, den 14. Februar 2019. Darinnen Das Leben als Roman (ff): Wider historische Erbschuld. Wozu ein Amselhahn singt.

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[Arbeitswohnung, 8.17 Uhr Maderna, Dimension III] Bereits 1/2 Februar durch, kaum zu fassen. Auch dies ein Wortsinn. Das Buch, Band I, ist nun in Druck, das schnelle Hin & Her zwischen Lektorin, Verleger und mir, am Ende voller „letzter Drücker“, … Weiterlesen

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Whistleblower ODER Kriminelle unter sich. (Zur Wahrheit der Sprache).

Die Verwendung des Wortes durch Vertreter des scheinbar geschädigten Staats verrät den Hintergrund: „to whistle s.o.“ bedeutet, ganz wie im Deutschen, „jemanden verpfeifen“. Dies ist der Sprachgebrauch unter Kriminellen. Verpfiffen wird, von einem Mittäter, eine Straftat. Im Strafverfahren wird in solchen Fällen nicht selten eine Kronzeugenregelung vereinbart.

Insofern Leute wie Snowden und Assange strafrechtlich belangt werden sollen, entspricht das Anliegen dem eines nachweislich Schwerkriminellen, der zugleich die Exekutive befehligt, unter völliger Absehung vom eigenen Rechtsbruch den Bruch der, tatsächlich, Omertà zu ahnden. Damit gesteht der anklagende Staat die eigene mafiose Struktur ein, die zudem legislativ verankert ist: der von ihm, bzw. in seinem Auftrag begangene Rechtsbruch gegenüber derselben – und gegen dieselbe – Legislative wird geschützt. So gesehen, ist jedes Auslieferungsbegehren, das einen Whistleblower „daheim“ vor Gericht stellen will, ein – G e s t ä n d n i s.

DLVII

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Poetik des „Ghostwritens“. Von Kjaerstad.

„Und deshalb bin ich zu Ihnen gekommen, Professor. Ich kann nämlich nicht schreiben, nur erzählen. (…) Ich will, daß Sie interpretieren, was ich sage, während Sie schreiben. Die Geschichten sind nicht so, wie ich sie erzähle, sondern so, wie Sie sie verstehen.“
Jan Kjaerstad, >>>> Der Eroberer, Köln 2002 (Erobreren, Oslo 1996)
Dtsch. v. Angelika Gundlach

 

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Kazuo Ishiguro, Die Ungetrösteten, Roman.

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[Geschrieben für die Weltwoche, Zürich Dort erschienen im September/November 1996 Interessanterweise ist die Taschenbuchausgabe nicht mehr bei Rowohlt, sondern >>>> Heyne So wird Gold anheimgegeben] Kazuo Ishiguro wurde mit dem Roman „Was vom Tage übrigblieb“ so berühmt, daß er noch … Weiterlesen

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Morgentau, Mahler X (Entwurf)

Auf jedes, wenn du älter wirst
legt sich ein Hauch aus morgens
feuchter Bitterkeit
nicht deines Sorgens, nein
Es ist nichts als die Zeit
die leise in sich selber birst
gen Abend zum Fis-Dur
des währenden Allein

Nichts als ein Knistern nur
macht sich zu gehn in ihr bereit

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TIP Berlin, 7. 2. 2019. Zu WANDERER, vorab. Von Thomas Hummitzsch.

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        [Online >>>> dort.] Viel unnötige „Personality“, darin überproportional der blöde „Ribbentrop“ wieder, der sich mit dem „Sprachfaschisten“ ungut suggestiv zum Schulterschluß addiert, und die literarbetriebliche Grabenkämpferei – wobei er, Hummitzsch, an einer Stelle ein wahrscheinlich kluges … Weiterlesen

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III, 418 – lapsus linguae e non solo

Fehlleistungen: der Ellenbogen, der das volle Weinglas so umstürzt, daß der ganze Inhalt auf dem Fußboden, aber nichts auf dem Tisch landet, und das Glas dennoch am Fußboden nicht zu Bruch geht. Fast den Schuhsohlenabdruck auf dem Wischtuch fotografiert, aber … Weiterlesen

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Im Buchhandel. DAS UNGEHEUER MUSE. Gedichte.

Fester Einband mit einem Motiv von Omar Galliani Lesebändchen, 136 Seiten, 20 Euro Arco | Wien & Wuppertal, September 2018 >>>> Bestellen

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Sohnes Abend. Nach dem Morgen des Arbeitsjournals am Mittwoch, den 30. Januar 2019. Und nach miesen Träumen.

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[Arbeitswohnung, 7.38 Uhr France musique contemporaine: Messiaen, Quatuor pour la fin du temps] Wüste, ja beklemmende Träume derzeit. Sie zeugen von einer offenbar enormen Nervosität, die mit dem ersten der beiden Erzählbände, Wanderer also, zusammenhängen muß, wenngleich sie mir tagsüber … Weiterlesen

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Zorn und Geheimnis des untoten Schwans. In Auseinandersetzung mit Michael Braun bei tiefer Verbeugung vor Katharina Schultens.

Wie fang ich nach der Regel an? Du setzt sie selbst und folgst ihr dann. Wagner, Meistersinger Kehren wir zum Alten zurück, es wird ein Fortschritt sein. Verdi   In einem aufschlußreichen Gespräch, das für Faustkultur Bernd Leukert und der … Weiterlesen

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Fahnenarbeit sowie Rückschauen, die Vorausblicke sind. Das Arbeitsjournal des Sonnabends, den 26. Januar 2019.

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[Arbeitswohnung, 6.35 Uhr Kaija Saariaho, Petals für Violoncello und Elektronik] Jetzt wurde ich mehrmals gefragt, ob etwas mit mir nicht in Ordnung sei; sogar Parallalie sandte eine besorgte Email, weil in Der Dschungel „gar nichts“ mehr von mir zu hören … Weiterlesen

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III, 417 – Schwoien

Es mag am Wort liegen, daß ich mir nach langer Zeit fast so vorkomme wie der Schädel von Marlon Brando, der sich in “Apocalypse Now” aus dem Dunkel ins Licht dreht, um dann “We are the Hollow Men” zu rezitieren. … Weiterlesen

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Übergabe an Dammtor. Beginn einer Erzählung.

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ERSCHIENEN. Béart XI, XIV, XV, XX. In DIAPHANES, Magazin 5: TAMING THE GAZE. Winter 2018/19. (Die Brüste der Béart, 26).

Mit außerdem Beiträgen von
Lars von Trier, Brigitte OLeschinski, Sylvia Sasse, Johannes Binotto, Nora Turato,
Wong Ping Ashley, Axel Dielmann, Sona dell’Anno, Alexander García Düttmann u.a.
€ 14,80 CHF 18,50 $ 10,99
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