Schlagwort-Archive: Elfriede Jelinek

Krebs/Nachkrebstagebuch, 11. Oktober 2020. Wiederherstellung der (hetero)sexuellen Kompetenz. (Zugleich als Coronajournal No 30.)

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[Arbeitswohnung, 9.27 Uhr Penderecki, Fünfte Sinfonie (1999)] Dies ist entschiedenermaßen der nun nächstfällige Schritt, nachdem mir zum einen die Chemo die Fortpflanzungsfähigkeit zerstört haben dürfte (sollte ich dies testen lassen? von → Tests habe ich grade die Nase auch da … Weiterlesen

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Es gibt kein Recht zu gehorchen
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Meinen Leserinnen und Lesern ins Poesiealbum des Neuen Jahrs   Einer der beiden Sätze, die, als ich sie las, mir die bemerkenswertesten des gesamten vergangenen Jahres waren. Dieser hier, auf dem Bozener Fries, ist als Zitat freilich heikel, da es … Weiterlesen

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Nabokov lesen, 6. Im Arbeitsjournal des Sonntags, den 23. November 2019. Durchsichtige Dinge darinnen.

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[Arbeitswohnung, vorhergeschrieben am 22.11., ab 16.15 Uhr Carl Heinrich Graun: Cleopatra e Cesare In einem Live-Mitschnitt aus der Staatsoper Unter den Linden vom 28. 2. 1996}] Ich bin schwer verliebt, offenbar. Das hätte ich Stockhetero mir niemals träumen lassen, der … Weiterlesen

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Arbeitsjournal, versucht am Morgen des Donnerstags, den 14. November 2019. Lolita 1 darinnen (Nabokov lesen 3).

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  Wenn alle in eine Richtung rennen, müssen die Künstler als Einzige in die andre, das ist nicht nur ihr Recht, sondern ihre Pflicht.“ Elfriede Jelinek (zum Nobelpreis für Peter Handke) [Arbeitswohnung, 7.50 Uhr Morgencigarillo bei erstem Latte macchhiato Luigi … Weiterlesen

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Alban Nikolai Herbst
Näher, mein Wort, zu Dir!
Die Dichtung und Das Internet

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[Geschrieben und dort auch vorgetragen für die Literaturtagung SPRACHE ODER BILDER, 21. bis 23. Februar 2014, Mosse-Palais, Berlin] → PDF:  Immer wieder, in großem Umfang zuletzt in einem von der Schriftstellerin Sibylle Lewitscharoff für DIE ZEIT geschriebenen und von dieser … Weiterlesen

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Zum Persönlichen und seiner Verletzbarkeit. (Aus dem freecity-Altblog, 2003)

Bedenklich ist, daß das Intimste, das alle Menschen gemeinsam haben, nämlich Sexualität, genau dasjenige sein soll, was ihre Privatheit fundiert. Über Sexuelles zu schreiben – das geht nur aus Erfahrung-, gilt nach wie vor als Tabubruch, weil es sich um … Weiterlesen

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Frühe postmoderne Phantasien im Werk von Wolf von Niebelschütz

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Bisweilen lese ich gern in Wolf v. Niebelschützens als feudalistisch verpönten Schriften, – mit den gemischten Gefühlen, selbstverständlich, eines durch die Demokratie Geprägten. Doch trägt feudalistisch auch einen ästhetischen Sinn, nämlich hier den barocken, dem derzeit nur noch die Literatur … Weiterlesen

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