Weshalb sollen wir Große Literatur verlegen, wenn uns doch die kleine so viel traulicher ist? ARGO. ANDERSWELT. (111).

Dazu kommt, daß ich eine merkwürdige Distanz zu der Anderswelt-Trilogie habe, die mich zwar fasziniert, aber in mir keine Begeisterung entfacht. Das liegt wohl an der hochartifiziellen Anlage, die ich zwar würdigen kann, aber die nicht dem entspricht, was ich erzählerisch bei *** vertreten will.

[Der Geist, der sich aus Deutschland gleicht. Für US-Amerikaner begreift er sich anders. Die Generation Pop reagiert insofern genau so, wie sie konditioniert worden ist.]

>>>> ARGO 112


ARGO 110 <<<<

Über Alban Nikolai Herbst

https://de.wikipedia.org/wiki/Alban_Nikolai_Herbst
Dieser Beitrag wurde unter ANDERSWELT veröffentlicht. Setzen Sie ein Lesezeichen auf den Permalink.

5 Antworten zu Weshalb sollen wir Große Literatur verlegen, wenn uns doch die kleine so viel traulicher ist? ARGO. ANDERSWELT. (111).

  1. hweblog sagt:

    Was begeistert, ist schnell vergessen. Was entgeistert, das bleibt.

    • Auch was begeistert, kann bleiben. Die Frage (und die Antwort zugleich) ist nicht, ob etwas begeistere, sondern zu welcher Intensität der Begeisterte bereit ist. Ob er sich – mit Nietzsche zu sprechen – dem Risiko aussetzt, verbrannt zu werden: also „zu lieben“ (dies ist nun wieder Aragon) „bis Vernunft verbrennt“.

      Eine Vernunft ist das Problem, die Leidenschaften demokratisch moderieren will. Und ökonomisch zugerichtet hat.

    • bvl sagt:

      finally. angedacht oder gelebt?

    • : Gelebt.

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahren Sie mehr darüber, wie Ihre Kommentardaten verarbeitet werden .