MDTFEB, 12. Tag.

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Bernd Leukert sagte einmal: „Dallapiccola ist der einzige 12-Ton-Komponist, der immer schön klingt.“ Davon hat nun auch Mundrys Musik etwas. Nur wird ihre Odyssee klanglich tatsächlich mythisch – der Mythos aber stand, als kollektiv-subjektive Erinnerung, am Beginn der ‚objektiven’ Geschichtsschreibung, deren Widersacher sie eigentlich ist – darin dem Wesen vieler unserer persönlichen Erinnerungen vollkommen gleich. Vielleicht macht das diese Musik – eine Neue Musik – derart menschlich.

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Aus gegebenem Anlaß, notwendigerweise ohne einen Link auf eine Aufnahme dieser Musik legen zu können, statt dessen aber auf die Einführungsseite durch die Deutsche Oper Berlin:
>>>> Isabel Mundry, Ein Atemzug – Die Odyssee.

Wer mag und in Berlin oder nahbei wohnt, kann nämlich noch drei zwei Tage lang selbst hingehen. Das sollte man auch.

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