Das verborgene Private.

Verbirgt immer – als und w e i l zu verbergen – S c h u l d.

(CCCXXXXVIII).

[Schuld versteht sich vor allem als abzuwehrendes Schuldg e f ü h l; als solches ist sie stets gesellschaftlich fundiert, hat also keinen objektiven Grund, sondern beruht auf einer internalisierten Moral, die im auf sein Privates beharrenden Subjekt p r ä v e n t i v wirkt und so auch wirken s o l l: um objektive Brüche des merkantilen AutnonomieKonzeptes zu verkitten.]

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2 Responses to Das verborgene Private.

  1. gorethwán sel prestoljariy sagt:

    subversive disreflektion schuld i.v.m. etwa auf sich selbst projezierten, quasi auferzwungenen eingeständnissen, die zu beklemmenden verdrängungsszenarien mutieren, gewiss.

    subversive disreflektion eben – ein fräsender dipol.
    nie (und noch immer nicht) gekannte angstzustände. selbstredend.
    weil diese die einzigen wären…

    sie weiss es, kennt es.
    diese… diese zersetzende erhabenheit, diese gewillkürte (ohn-)macht über das eigene unvermögen,
    sich – am gerüst der schmerzlich prägenden unvernunft entlang hangelnd – verwirklichen zu wollen.
    gleichsam daran zu scheitern, von antriebslosigkeit gefesselt.

    doch dann diese bewusst initiierten kleinflächigen offenbarungseruptionen.
    sie nennt es „größenwahn“. ich nenne es „mut“.
    sie hat so viel davon, mut.
    sie ist das einzig erstrebens-, ja erkundenswerte ‚ereignis‘, wie ich sie stets zu bezeichnen pflege.
    sie war es, die mich an diesen virtuellen ‚ort‘ führte.

    angekommen.
    bemühungsfreies zustands-design.
    fragmentiös, lautlos, nicht minder begierig.
    erwartungsschwanger ….

    gsp

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