Null zu Zwei oder Kleine deutsche Dankbarkeit.

Ein >>>> Tränenmeer.


Leer die Straßen von Fahnen – im neupatriotischen Pöbel
Steckt bis zum Gröhlhals, und hat ihn verschlossen, die Faust der Ball.

[Distichon 11.]
Dieser Beitrag wurde unter DISTICHEN veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

4 Responses to Null zu Zwei oder Kleine deutsche Dankbarkeit.

  1. Avatar hab sagt:

    ebenfalls. ein bisschen erleichtert, wenn ich >>>das hier lese, bei den nachbarn.

    kürzel (by the way): sos. Berlin, 4. Juli

    • Avatar a. sagt:

      Wer Gespenster sehen will… …sieht sie. Das ist schon in Ordnung, so ein Artikel, wär ja auch langweilig, wenn alle in dieselbe Fußballtröte reintröten würden. Die Frage ist eben, ob Gespensterseher auch im Ernstfall den Arsch in der Hose haben, gegen ECHTE Nazis aufzustehen. Oder ob nur so ein bisschen hämisch rumgelabert werden soll (Schweiz ist ja auch ganz bitter ausgeschieden, und man war so voller Hoffnung), also zum Beispiel schädliche Auswirkungen des Kopfballspiels bei Oliver Bierhoff vermuten. Aber „Lagerdenken“ kritisiert der Autor ja nur bei anderen. Wie nennt man dann das, was er selber tut?

    • Avatar hab sagt:

      ich habe von den stimmungen in d nicht viel mitbekommen, da ich seit geraumer zeit in ch lebe. ich habe aber wohl registriert, dass man in meiner (entfernteren) verwandt- bzw. bekanntschaft nun auch fahnen auf den balkon hängt, teilweise verbunden mit einer offen geführten, einschlägigen diskussion. das war (persönliche erfahrung) vor einigen jahren allerhöchstens latent da, ist nun in diesem ausdruck (und mit dieser geschwindigkeit) aber für mich völlig neu … ich muss mich eben wundern, vorsichtig formuliert.

      edit (zum wundern): gerade lese ich >>> das und denke an nadelnde christbäume …

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.