Die Dschungel öffnen. Abermals das Tagebuch, nun vielstimmig. Zum Realitätsbegriff als einem der Wahrnehmung. Kleine Theorie des Literarischen Bloggens (68). Experiment Ficken (3).

Daß jetzt auch >>>> findeiss direkt in Die Dschungel eingreift – gefällt mir ausnehmend, vor allem auch mit dem Link über seinen Nick {der kein Nick, sondern Klarname ist}. Vielleicht wird der Zeitpunkt bald kommen, an dem ich Die Dschungel ö f f n e – für einige wenige, die dann ganz unabhängig von mir eigene Beiträge schreiben und ohne mein Placet in Die Dschungel einstellen dürfen. Das setzt ein sehr hohes Vertrauen voraus, aber wäre letzten Endes genau das, was Die Dschungel a u c h repräsentieren wollen: künstlerische und persönliche Vielstimmigkeit. Voraussetzung ist dafür ein hohes Niveau aller Beiträger. Und ihr gestaltender Wille.
Unter dieser Voraussetzung ließe sich >>>> das Tagebuch wieder aufnehmen: als eine Schriftenreihe im Netz, in welcher die persönlichsten Geschehen, aber unterschiedlicher Menschen, veröffentlicht würden, neben- bzw. untereinander. Allerdings könnte kein Leser sich je sicher sein, ob darunter nicht auch literarische Figuren sind, die von uns, den Tagebuchschreibern, erfunden und vor den Augen der Leser entwickelt werden. Da ich >>>> aus erklärten Gründen als Autor des Tagebuches zurückgetreten bin, ohne doch die Lust am Tagebuch verloren zu haben, wäre ich für die Gestaltung solch einer Fiktion der allererste Kandidat. Und die Dschungelleser gerieten in die Versuchung, auch tatsächliche Tagebuchschreiber für meine* Fiktionen zu halten. Das wiederum sicherte die anderen Beiträger, setzte ihnen die Maske eines insgesamt Erdichteten auf – weshalb sie ganz besonders frei agieren könnten.

{Das Possesivpronomen ist beliebig!}

[Poetologie.]

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67 / Experiment Ficken 1 <<<<

Über Alban Nikolai Herbst

https://de.wikipedia.org/wiki/Alban_Nikolai_Herbst
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