Paul Reichenbachs Mittwoch, den 20.12.2006. *****. Marginal.

Seit Inzell, so heißt der kleine bayrische Urlaubsort, wo ich letzte Woche war, crawle ich durch die Wortmeere von Thomas Pynchon und Louis Aragon. An ihren Küsten leuchten Scheinwerfer. Auf den Klippen steht eine windgebeugte, fest verwurzelte Fichte. Sie weist den Weg zu den Palästen. Und Slothrop taucht unter. Sucht seine Harmonika, während ich lese „Nirgendwo in ihren Augen ist die geringste Spur von Korrosion… und denke: Pynchon ist genial. Rost ist braun. Nazibraun. Und erinnere mich an den ersten Satz in „Vom Winde verweht“. „Scarlett O’Hara hatte grüne Augen mit einer winzigen Spur von Braun darin.

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