„im land da wo wir blutrot sind”, (13). Daniela Danz. 4. Februar 2010. WDR 3, 23.05 Uhr.

Im land da wo wir blutrot sind

Ein poetisches Hörstück
von Alban Nikolai Herbst

Mit Geschichten und Gedichten von Daniela Danz
Musik von Jean Pacalet

Kavita-Janice Chohan
Simone Barrientos Krauss

Ton und Technik: Eva Mieslinger
Redaktion: Imke Wallefeld
Produktion, Montage und Regie:
Alban Nikolai Herbst
_____________________

WDR III
4. Februar 2010, 23.05 Uhr.






[>>>> Sendehinweis des WDRs.]
Vorher aber >>>> d i e s e s.

>>>> Danz 14
Danz 12 <<<<

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14 Kommentare zu „im land da wo wir blutrot sind”, (13). Daniela Danz. 4. Februar 2010. WDR 3, 23.05 Uhr.

  1. Sophie B. sagt:

    Poetik.Pur Das Wachbleiben hat sich gelohnt.
    DAS Schlüsselzitat für mich: „Mit Europa an den Füßen und Asien im Kopf“.
    Gibt es einen Podcast? Oder eine Hör-CD?
    Würde alles gern nochmal im Wach-Zustand anders hören.

    Alles Gute für die Premiere heute Abend (bloggen Sie mit? Oder später darüber?)
    Herzlich Sophie B.

    • @Sophie B. Danke.

      Einen Podcast gibt es nicht. Wegen einer Hör-CD ist ein Gespräch mit Danz‘ Verlag begonnen; aber da steht eine Entscheidung noch aus. Wenn Sie so lange nicht warten mögen, schicken Sie eine Mail an fiktionaere at gmx de.

      Nein, >>>> heute abend werde ich nicht livebloggen. Da will ich nur hören. Und sehen. Aber morgen vormittag wird es sicher einen Bericht geben. Eine Kritik hingegen will ich nicht schreiben; dazu bin ich in die Inszenierung zu eingebunden gewesen.

  2. stulli sagt:

    stulli hats gehört und auch gleich eine Kritik geschrieben:

    http://www.freitag.de/community/blogs/hadie/tussiherrschaft

    … Ostdeutsche Wirklichkeit erreicht die öffentlich-rechtlich-zwangsfinanzierten Medien anscheinend nur noch über eine dreifache Filterung: grausame Obertussi im Westen, prekarisierter Billigproduzent auf dem Schicki-Micky-Prenzelberg und gecastetes Naivchen aus den Urwäldern Thüringens. …

    • der profi sagt:

      zur stulli Ktitik na ja: hören
      das Französiche kennt die schöne Unterscheidung zwischen entendre und écouter.
      und für „stulli hats gehört“ wäre dann hier wohl apprendre richtig

    • sokrates sagt:

      stimmt aber leider das heimatvertriebenengewäsch dieser damals dreizehnjährigen wird uns jetzt, falls sowas sich gut am markt etbliert, die nächsten 40 jahre auf die nerven gehen.

    • stulli sagt:

      Feinkritik Also ich habe gestern „écoutert“ und sogar einen Mitschnitt mit dem netten WDR-Tool gemacht …

    • der profi sagt:

      Mitschnitt reicht nicht Ich denke, man sollte es einfach lassen: Stulli und Herbst passen schon von Ansatz und Haltung nicht zusammen. Herbst hat „Eine sizilische Reise“ geschrieben. Stulli schreibt in seinem Blog: „Catania ist ein Dreckloch, jedoch bietet es eine rasche und preiswertere Reisemöglichkeit zum Ätna.“

    • stulli sagt:

      Da hat sich jemand echt belesen und meine uralten Sizilienbildchen angeguckt. Es ging dort um eine Wanderung auf den Spuren Seumes, ein eher exzentrisches Tun, das gar nicht auf Selbstdarstellerei aus war. Mit dem Herrn Herbst passe ich sicherlich in Ansatz und Haltung nicht zusammen. Aber ich will ja auch nicht Händchen mit ihm halten. Da geht es nüchtern um Deutungshoheiten, die der Herr H. nicht einfach so okkupieren kann.

    • der profi sagt:

      @stulli – deutungshoheit kommt nicht durch Rumgeblöke (Der Plural ist mir übrigens unbekannt). Wenn es Ihnen darum ginge, müssten Sie Sich auf den Inhalt des Hörstückes einlassen und zumindest auch immanent kritisieren können. Sie wollen aber etwas ganz anderes: Dann führen Sie doch diese andere Diskussion, z.B. daß Hartz IV die Wirklichkeit ist, über die zu berichten sei, und daß dafür Geld und Mühe zu investieren seien und nicht für Poetik – oder was immer sie meinen oder sagen wollen. Sie wissen es sicher besser als ich. Darüber schreiben Sie dann einen Text oder versuchen es. Wenn er denn annehmbar vernünftig wird, ist auch eine Auseinandersetzung damit möglich. Aber nicht nicht mit Ihrem Rumgeblöke – und nennen Sie es bitte bitte nicht LITERATURKRITIK.

    • der Zester sagt:

      Der Profi redet dem großen Meister hinterdrein, obwohl der dat Arbeitslosengeld2 gar nicht erwähnte, denn Herr Profi, Literatur lebt von Genauigkeit, wenn sie aber darauf verzichten wollen, so lesen sie doch dies hier http://www.bild.de

  3. phryne sagt:

    @stulli versuchen sie’s mal mit harzer zwischen ihren zähnen… mit zwiebeln, balsamico, senf und grob geschrotetem schwarzen pfeffer.

  4. @stulli (Dietmar Sievers). Sie haben schlichtweg nix verstanden, >>>> Hadie, oder…. s o rum: Sie w o l l e n nicht verstehen, wollten Sie von Anfang an nicht. >>>> Ihre Kritik blüht geradezu vor Ressentiments und brodelt vor difamierenden Äußerungen: „Tussi“ und „gecastetes Naivchen“ zu Daniela Danz und „grausame Tussi“ zu Imke Wallefeld, der Redakteurin – eine Bezeichnung, übrigens, die mit hoher Sicherheit beleidigend und somit justiziabel ist; ich werde mich deretwegen Sache an den Kulturredakteur des Freitags wenden und bin sicher, daß man diese Ihre diskrimierenden Äußerungen löschen (lassen) wird. Des weiteren spricht Ihr Blogtext über das soziale Elend in Ostdeutschland, das mir selber und ganz sicher auch Frau Danz bewußt ist. Es ging in meinem Hörstück aber gar nicht darum, so etwas zu leugnen, sondern die Richtung ist eine andere: in vielen Danz-Texten wird Heimatverlust beklagt, Heimat aber ist innen. Heimatbilder entstehen in der Kindheit; deshalb ist es das Gegenteil eines Einwandes, sondern einfach nur dumm, der Autorin vorzuwerfen, sie sei bei Mauerfall eben erst dreizehn gewesen. Ich erzähle Innenbilder; zugleich wird von einem verlorenen Abendland erzählt, zu dem eine Art „altes Deutschland“ gehört, das an Erde, Wald, kurz: Naturwahrnehmung gebunden ist und ganz unabhängig von sozialen und politischen Umständen existiert, bzw. existieren kann.
    Im übrigen hintertragen Sie mein Arbeitsjournal, das von den Entstehungsumständen dieses Hörstücks berichtet, ungut gefärbt, legen jedes Vorkommnis zu meinen Ungunsten aus – als zum Prekarat gehör ich echt nicht, und auf die Idee, ich habe mit Grund das Programm Audacity genannt, anstelle eines – möglicherweise – anderenm, das tatsächlich verwendet worden sein mag, kommen Sie erst gar nicht.
    Ich nehme Ihnen nicht übel, daß Sie mythenfremd sind – nicht jeder Mensch kann Bildung haben -, aber daß Sie grob diskriminierend schreiben, muß man Ihnen s c h o n um die Ohren hauen, und zwar im Zweifel unter Ausschöpfung des Rechtsweges. Siehe >>>> d o r t.

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