Nachleben, projeziert.

Vieles von dem, >>>> was ich in Der Dschungel tue, wird wahrscheinlich nicht, oder nur von wenigen, bemerkt. Schon aus Gründen der Häufigkeit und Massivität der Beiträge. Ich tu es dennoch, glaube an das Nachleben des Werks. Ganz wie bei den Büchern – und den Hörstücken sogar. Bemerkenswert, wie sich dieser Glaube über alle Hoffnungen auf Gegenwart, die Unhoffnung wurden, und alle Eitelkeiten wölbt. Und wie komplett angstfrei er macht.


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5 Kommentare zu Nachleben, projeziert.

  1. Phorkyas sagt:

    Wunderbar gelassen bemerkt.

    (Nur heißt es nicht „projiziert“?)

    • „projeziert“@Phorkyas. Das verfolgt mich. Echt. Derselbe Einwand kam gestern, wegen meines Aufsatzes, von der Komischen Oper, und auch hier in Der Dschungel wurde er bereits mehrfach geäußert. Ich fange an, mich zu grrrrr’en.
      Also, encore une fois: Ich verwende, das ist programmatisch, Adornos Schreibweise, die seinerseits er übernahm, und nicht ohne Grund. Indessen mein „Character“ mit c eine, zugegeben, Privatmacke ist. Bei Privatmacken lasse ich korrigieren, beim Programm nicht.

    • Phorkyas sagt:

      Oh, das tut mir leid, ich wollte nicht mit Ihrer Privat-Orthographie interferieren (nur da sie sonst gerne ‚Fehler‘ ausgemerzt sehen, dachte ich, ich weise dieses Mal darauf hin). Ist schon eine Crux mit der Normierung; bei Goethe oder Schiller hab‘ ich schon gesehen, dass Worte wenige Sätze hintereinander unterschiedlich geschrieben wurden, und das tut dem Verständnis doch keinen Abbruch.

  2. sophie_sommer sagt:

    seit langem lese ich hier…und ärger mich …kann man(n-frau) das geschriebene nicht einfach mal so stehen lassen ???
    ich geniesse jeden satz-jedes wort…es ist doch wunderbar die gedanken,das gemüt,das erlebte des „Anderen“ mit verfolgen zu dürfen…wer sich daran stört kann doch weg bleiben,oder ???

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