William of Stratford on Giacomo amerino, forefingered by Parallalie. (With an Italian annotation of Gabriele D’Annunzio and a remark on Dante).

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3 Responses to William of Stratford on Giacomo amerino, forefingered by Parallalie. (With an Italian annotation of Gabriele D’Annunzio and a remark on Dante).

  1. PER OMNIA SAECULA. (Giacomo Joyce 55).

    So hängt es hier über dem Arbeitstisch am Kamin, auf dem sich mehrfach Joyces Bücher stapeln, sowie Dante, Coleridge, Monteverdi, Tranströmer, Carroll, sowie D‘Annunzio:O schöne Frauenleiber ihr, euch windend,
    und ringelnd wie die flinken weißen Schleichen,
    noch kann die Flanke, nie Genüge findend,
    nicht lassen die Umschlingung eurer Weichen.

    Sed non satuíatus II, dtsch. v. Geraldine Gabor & Ernst-Jürgen Dreyer

    Dazu das Durcheinander aus Notizbüchern, Früchten, Schokolade, Torrone, Fotoapparätchen, dem iPhone, den Pfeifen und der neben die Auffangschale gefallenen Zigarettenasche, sowie den Gläsern mit eingetrockneten Weinresten von gestern nacht, da noch Petrucciani, des kleinen Pianisten Spiel, zugehört worden ist. Was aber Shakespeare anbelangt, so bemerkte der in >>>> Kraus‘ Übersetzungen blätternde >>>> Freund, der dann Stellen aus der Originalsprache vorlas und mehr in sich selbst hinein, so leise, als zu mir sprach: „Da ist wirklich verdammt viel Ähnlichkeit in den Themen: zu altern, immer wieder, zu altern.“

    Or I shall live your epitaph to make,
    Or you survive when I in earth am rotten,
    From hence your memory death cannot take,
    Although in me each part will be forgotten.

    Sonnet LXXXI.

    So nun auch das der verzogenen Zicke von Triest mit ihren quizzing-glasses. Dante, allein von Reinheit – einer Projektion – entzündet, wäre erschrocken, nachdem es dem, welcher der Herr der Gnaden, gefallen hätte, daß seine, Dantes, Seele von dannen gehen könne, zu sehen die Herrlichkeit jener >>>> dunkelblütigen Molluske, welche glorreich schaue in das Antlitz dessen,

    (nach Albert Ritters Übertragung),

    Qui est per omnia saecula
    benedictus.
    Amen.

    Giacomo 54 <<<<

  2. Avatar parallalie says:

    Nimm auch ihn noch dazu, der auf dem anderen Arbeitstisch gelandet war, um mir die Brotarbeit ein wenig aufzulockern:

    Hätt‘ ich vor fünfundzwanzig Jahren
    Soviel Grau gehabt in meinen Haaren,
    Nicht genommen hätt’st du mich, ich wette;
    Und wenn Rosen damals auf der Wange
    Du nicht hättest mehr gehabt, ich bange,
    Ob ich selber dich genommen hätte.

    Rückert, Liedertagebuch (6.12.1846)

  3. Avatar prufrock says:

    Und diese beiden, ditto Von Rückert zu Hans Wollschläger, und über beide auch zu Mahler, ist es nicht weit. So lese man denn, höre, genieße. Und von Wollschläger retour zu Joyce.

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