ANH spricht S a m h a i n (2006).





aus:




Alban Nikolai Herbst
Der Engel Ordnungen

Gedichte

Axel Dielmann Verlag 2008

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2 Responses to ANH spricht S a m h a i n (2006).

  1. Samhain ist der unterdessen als „Halloween“ (Huldas Nacht) profanierte Übergang vom 31. Oktober zum 1. November, der als „Allerseelen“ christianisiert wurde. Es ist die exakte Gegennacht zu Walpurgis. An Samhain, so heißt es, öffnen sich die Tore, Törchen und Pforten der Anderen Welt, namentlich in den keltischen Hügeln, und die Toten und Geister kommen heraus und mischen sich ununterscheidbar mit den Lebenden.
    Samhain war mein poetischer Anlaß für die Anderswelt-Trilogie >>>> Thetis, >>>> Buenos Aires und >>>> Argo. Es lag nahe, das Mythologem auf die Vermischung von dinglicher Realität mit derjenigen des Netzes zu übertragen. – Erzählerisch vorausgegangen war, im >>>> Wolpertinger, ein Aufenthalt auf dem Questenberg.

    Die Queste (=Kranz) war und ist volkstümlich noch heute eine aus Pflanzen gebundene Gabe zur Besänftigung der Gottheiten und Volksgeister, die vor Samnhain meist in einen Baum, über eine Scheuer oder – meist an erhobenem Ort – an einen eigens aufgestellten Pfahl gehängt wurde, um den die Menschen, so erzählt es Jacob Grimm in der „Deutschen Mythologie“, dann tanzten. Die Abnahme des Kranzes war oft mit einem Feuer verbunden, um das man sich scharte. Entsprechend ließ man zu Walpurgis oft Feuerräder von den Hügel rollen, um die Geister von den Feldern zu vertreiben.

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