Wanderer, Erzählungen I, erste Fahnen korrigieren. Als Arbeitsjournal des Mittwochs, den 2. Januar 2019.

 

 

 

 

 

 

(Nach intensivstem Jahreswechsel, über den hier nichts erzählt wird. Nun aber ist fünf Tage Ruhe, die ich nutzen werde, danach vielleicht wieder Sturm.)

(Sie merken’s, Freundin, ohnedies: Ich halte mich derzeit sehr zurück. Vieles zwar, s e h r viel, geschah, doch möchte ich’s fokussieren. Der Fokus, schrieb ich es schon?, ist der Herd: als – einstmals offene – Feuerstelle. Es muß nur etwas dunkeln umher, und das Funkensprühn ist auch zu s e h e n – bis zum Himmel fast hinan: eine tobende, wirbelnde Glutteilchengischt, in die der draußen wehende Wind aus dem alten Jahr schürend ins neue hineinbläst. Es ist beides, dieses Sprühen, wenn es auf die Haut geht und sich hier und da in sie einbrennt: Erlösung und Not. Ich seh meine Lippen und lächle.)

 

This entry was posted in Arbeitsjournal, Tagebuch. Bookmark the permalink.

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahren Sie mehr darüber, wie Ihre Kommentardaten verarbeitet werden .