Einem besorgten Leser.

Genau das läuft hier soeben. Lächelt. Ich hatte einen „Alert“ direkt von → musicAEterna bekommen.

Das erste Mal wieder Musik seit Tagen. Es geht mir aber soweit ganz gut, ich bin nur im Rückzug, aus verschiedenen Gründen, neue Ablehnungen, neues indirektes Mobbing, und da ich keinen Sport machen darf, der mir ja immer Kraft gab, steigen die Verstimmungen an. Um mich da öffentlich nicht reinzusteigern und dann noch Kommentare wie Gogolins letzten aushalten zu müssen, schreibe ich nichts. Gar nichts, tatsächlich. Corona tut ein übriges.

Aber ich lese, bin hin und weg von Conrads Heart of Darkness, das ich tatsächlich erstmals gelesen habe und nun auch gleich ein zweites Mal im englischsprachigen Original:

Ferner die Bovary:

Und für Eigenes? Ich sehe derzeit keinen Sinn mehr und keine Zukunft dafür. Eine weitere böse Nachricht kam. Dem will ich mich einfach nicht mehr aussetzen, zumal ein heikler psychischer Zustand die eh etwas langsame Heilung meiner OP-Wunden noch zusätzlich erschweren könnte.

Ihr
ANH

Über Alban Nikolai Herbst

https://de.wikipedia.org/wiki/Alban_Nikolai_Herbst
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4 Antworten zu Einem besorgten Leser.

  1. Auch ich war besorgt und freue mich über Ihr Posting und quasi Lebenszeichen. Als mich Ihr Posting erreicht und ich gerade Traviata auf volle Dröhnung gestellt hatte, rief mich jemand an, von dem ich es insgeheim erhofft hatte, dessen Verstummen durch Wochen hinweg meine schizoide Mauer zementierte. Zwei gute Funken und Impulse an einem Tag!

    Ich wünsche Ihnen Besserung und ein Auf/Vor/Nebenwärts zu neuen bzw. altgewohnten Ufern!

  2. franzsummer sagt:

    Manche Ratschläge kommen tatsächliche als Schläge daher, die auf jemand einprasseln, wenn der gerade ziemlich unten ist. Psychologisch interessant, als würde jemand anderes, der sogar eine innere Verwandtschaft zu dem danieder Liegenden fühlt, in einem dunklen Wald laut pfeifen, sich selbst Mut machen. „Sieh an, was ich für ein Held bin, nimm dir ein Beispiel daran. Ermanne dich auch du!!“ Das ist ziemlich jämmerlich. Und eine falsche Angeberei und Eitelkeit.
    Da ziehe ich mir den eher weiblichen Ton eines Trostes vor, den Kästner mal aufschrieb: „Sei traurig, wenn du traurig bist und stehe nicht vor deiner Seele Posten. Den Kopf, der dir ans Herz gewachsen ist, wird’s schon nicht kosten“
    Das ist aber auch larmoyant.
    Richtig gut dagegen die alten Griechen: „Erkenne dich selbst“ und dann „Sei, wer du bist“ Ich weiß allerdings gar nicht, ob das von den Griechen ist. Vielleicht habe ich das gerade erfunden 🙂
    In dem Sinne alles Gute beim Innehalten ohne Pflichten, Jeder von uns wird seinen eigenen Weg finden, um in eine Zukunft zu sein , wohin er auch führt. Ankommen.
    Einen schönen Sonntag wünsche ich, der zweite Advent, trotz Corona

  3. Bess sagt:

    Ich habe Sie sehr vermisst! Freue mich, von Ihnen zu hören. Ruhe ist gut – gut Ding will Weile haben, im Sinne der Wundheilung und Energieentwicklung. Ab und zu ein Bröselchen von Ihnen, bitte. Wenn es zu schaffen ist. Dann schwappen Freudenwellen zu Ihnen herüber!

  4. Thomas Findeiss sagt:

    … denn einmal bedurften
    Wir Blinden des Wunders.

    Empedokles

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