Soeben erschienen | DIE BRÜSTE DER BÉART | diaphanes, Zürich 2022. Das erste Exemplar.

 

„Messer, ein Messer! Gebt mir ein Messer!
Ich kann es doch sonst gar nicht lesen!“[1]Mit der mit diesem Band neu gegründeten Reihe —non coupé eröffnet DIAPHANES einen Raum für Sprachkunstwerke unterschiedlichster Form. Die individuell gestalteten Cahiers präsentieren sich in … Continue reading

 


Alban Nikolai Herbst
Die Brüste der Béart

Cahier in unaufgeschnittener Broschur
Fadengeheftetes Naturpapier
128 Seiten 30 Euro
Druck & Bindung von
J. – P. Louis, Tusson
ISBN 978-3-0358-0466-9
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Die erste Präsentation des Buches wird
am Sonnabend, den 8. Mai 2022, um 16 Uhr

unter Mitwirkung von
Elvira M. Gross, Michael Heitz und ANH
im Berliner ESPACE DIAPHANES, Dresdener Straße 118 (Kreuzberg),
stattfinden.

Im Anschluß Wein und Gespräch.

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References

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1 Mit der mit diesem Band neu gegründeten Reihe —non coupé eröffnet DIAPHANES einen Raum für Sprachkunstwerke unterschiedlichster Form. Die individuell gestalteten Cahiers präsentieren sich in unaufgeschnittenen Druckbögen in Fadenheftung auf hochwertigem Naturpapier in limitierter Auflage. DIAPHANES non coupé.

Über Alban Nikolai Herbst

https://de.wikipedia.org/wiki/Alban_Nikolai_Herbst
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3 Antworten zu Soeben erschienen | DIE BRÜSTE DER BÉART | diaphanes, Zürich 2022. Das erste Exemplar.

  1. Gaga Nielsen sagt:

    Ein schönes Osterei – ich freue mich auf den 8. Mai.
    Den Einband finde ich schlicht und ergreifend, sehr edel, gefällt mir sehr.

  2. Glückwunsch! Großen Glückwunsch!
    Das ist ein wunderbares Zeichen in dieser dunklen Zeit. Bin gespannt.

    Obwohl, ich hab natürlich geahnt, dass der Tag kommen wird, da die einzigen Brüste, für die ich mich noch interessieren kann/darf, zwischen zwei Buchdeckeln zu finden sein werden.

  3. Kommentare von Facebook sagt:

    Wolfgang Schiffer
    Herzlichen Glückwunsch!

    Lojze Wieser
    Salut!

    ANH
    Dieses Buch ist schon rein handwerklich ein kleines Mirakulum. Erst dachte ich, oh, der Umschlag ist aber etwas labberig – was damit zusammenhängt, daß die Seiten nicht aufgeschnitten sind, so daß sich an den „Nähten“ Verdickungen bilden, auch deutlich spüren lassen. Und dann aber – ich gehe beim Wiederlesen Gedicht für Gedicht vor, schneide also jedes einzelne auf — direkt bevor ich es lese; alle anderen bleiben noch geschlossen -, sind die ersten Schnitte getan, schmiegen sich die Blätter einander geradezu zärtlich an, was auch etwas mit dem Naturpapier zu tun hat, dessentwegen (weil es riesige Lieferschwierigkeiten gab) das Buch auch erst derart verzögert erschienen ist. Wie auch immer, das eigentliche Wunder fängt jetzt erst an: In dem Moment, indem ich eines der Gedichte gleichsam aus dem Kokon geholt haben, werden die Verse extrem intensiv – als tanzten sie auf den Seiten, i h r e n Seiten. So etwas habe ich noch bislang nie erlebt. Und zunehmend weicher wird das Buch in der Hand, eigentlich kein Buch, sondern so etwas wie ein Lebewesen, mit dem ich intim zu werden beginne. Sehr sehr seltsam.

    Andreas Rumler
    Einen ganz herzlichen Glückwunsch und viel Erfolg und Genuss bei der haptischen Wiedererkundung eigener Gedanken. Genau deshalb werden mir E-Books ewig fremd und verschlossen, fast unlesbar bleiben.

    Peter H. E. Gogolin
    Gratulation! Was für ein Ostergeschenk! Wie in oder aus einer anderen Welt.

    ANH
    Ja, zumal ich mich doch gar nicht mehr, des Ukraineunheils wegen, auf dieses Buch mehr freuen konnte. Und, aber dann, als ich es in der Hand hielt …. wirklich eine Art Wiederauferstehung, allerdings vor dem Karfeitag. Doch selbst jetzt, wo wir das Kreuz hochschauen, ist diese Freude geblieben – eine leisere als bei früheren Büchern, aber sehr tief hinablangend.

    Peter H. E. Gogolin
    Leider werde ich es nicht lesen können, denn um ein Buch aufzuschneiden, benötigt man zwei Hände.

    ANH
    Aber daraus ließe sich doch ein Ritual schaffen – vermittels jemandem, der es für Dich aufschneidet iund Dir dann jeweils wieder vorlegt. Lächelt

    Peter H. E. Gogolin
    Mal sehen, ob sich da jemand meldet.

    Sabine Scho
    sie war → so schön und hat dann das getan, wovon jamie lee curtis wohl ganz zu recht abriet: lasst euch nicht im gesicht herumschneiden, -straffen und -polstern, ihr bekommt euer altes gesicht nie wieder! aber das ist alles auch gar nicht so einfach in dem job, wenn man weiß, mit der zu markte getragenen haut muss das leben bestritten werden und an ihr wird man gemessen. → LEONARDOCENDAMO.PHOTOSHELTER.COM

    Peter H. E. Gogolin
    @ Sabine Scho Na ja, jetzt ist sie auch schon 60, da zählt vielleicht anderes als die Haut.

    ANH
    @ Sabine Scho Ja, diese „Schönheits“-OPs sind grauslich, gerade, leider, bei der Béart. (Die bei mir für eine Unerreichbarkeit steht – aufgrund von Rivettes La Belle Noiseuse und du Welz‘ Vinyan -, die gleich einer sich in realen Personen zeitweise realisierenden Allegorie dann tatsächlich je ereignet oder ereignet hat – in solchen, die dem lyrischen Ich in der Wirklichkeit nahekamen, aber auch wieder gingen. „Béart“ ist, so gesehen, bleibende Projektionsfläche für sich verändernde Zustände des wirklichen Lebens. Wie in der No XIX kann „Béart“ also eine den Mann kurz passierende Frau im Tschador sein, die wenige Augenblicke später in einem PariserHauskomplex verschwindet, wie ebenso wie in der No I eine, die grad bei Penny Prenzlauer Berg was einkauft, oder eine tatsächliche oder gewesene Lebenspartnerin. Usw. Als vom Begehrenden angerufener Name wird stets nur „Béart“ verwendet.)
    @ Peter H. E. Gogolin Oh, es gibt – auch erotisch -hinreißende Frauen von Sechzig.

    Peter H. E. Gogolin
    Ohne Zweifel, ganz ohne Zweifel.

    Sabine Scho
    @ Peter H. E. Gogolin Ich finde sie auch heute noch sehr schön, nur sieht man ihr die Strapazen an, der Welt dauerhaft Schönheit zu schulden, will man wertgeschätzt werden.

    ANH
    @ Sabine Scho Das finde ich leider nicht mehr, also bei der Béart – in völligem Gegenteil zu der nach wie vor hinreißenden Charlotte Rampling- (Ein Fehler, merke ich leider eben erst, daß ich in dem Buch nicht auch dieser ein paar Verse gewidmet habe. Hm.)

    Peter H. E. Gogolin
    Charlotte Rampling wollte ich gerade auch Erwähnung tun, hab es dann gelassen, weil ich denke, es geht bei den Gedichten nicht wirklich nur um eine bestimmte Frau.

    ANH
    Das stimmt. Ja. Darum gerade geht es n i c h t. (Rilke: Das Liebesgedicht spricht nicht zur Geliebten, sondern zur Welt.)

    Sabine Scho
    In Brasilien war die Schönheitsop nahezu normal, sie sind auch unterschiedlich gut, ich verurteile solche Entscheidungen nicht, ich fände es nur insgesamt angenehmer, in einer Welt zu leben, die etwas entspannter wäre und Schönheit nicht nur in vermeintlicher Optimierung nach Standards sähe. @ ANH Charlotte Rampling ist sehr schön gealtert, ja. Aber auch nicht ganz frei von dann offenbar gelungeneren Eingriffen, scheint mir.

    ANH
    Allerdings hätte „Die Brüste der Rampling“ melodisch nicht funktioniert. (Interessanter Eindruck, übrigens; vielleicht läßt sich ein Gedanke daraus formen.)

    Sabine Scho
    ich fand monica vitti immer am allerschönsten und pier paolo pasolini. die wären mein traumpaar gewesen.

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