Author Archives: Anna Haeusler

Wie ein Sturmwind. Othmar Schoecks „Penthesilea“ in Frankfurt. Die Premiere des 4.September 2011

Mit musikalisierten Pfeilschüssen beginnt die Oper; am Ende wird uns der blutige Pfeil gezeigt, bevor der Dolch den Rest erledigt. Wir werden hineingeworfen in den kriegerischen Tumult: Im klassizistischen Palast-Ambiente rennen von beiden Seiten die schwarzweiß gewandeten Amazonen mit Pfeilen … Continue reading

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Das Wenige ist mir genug. Salvatore Sciarrinos Luci mie traditrici an der Oper Frankfurt am Main

Unterschiedliche Inszenierungen ein und desselben Werkes sollten nicht miteinander verglichen werden, ja, sie sollten nicht einmal besucht werden, damit kein Vergleich sei. Denn, wie immer dieser Vergleich auch ausfällt, es haftet ihm etwas Ungerechtes an. Der Maßstab mißt nämlich nicht … Continue reading

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Ritualmord am Oberhirten. Ildebrando Pizzettis Murder in the Cathedral nach T.S.Eliot an der Oper Frankfurt am Main.

[Fotografie: >>>> Monika Rittershaus.] Thomas Stearns Eliot konnte den Inhalt seines Versdramas „Murder in the Cathedral“ kurz fassen: „Ein Mann kehrt nach Hause zurück, vorausahnend, daß man ihn ermorden wird, und er wird ermordet.“ – Man könnte es damit gut … Continue reading

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Wiederaufnahme. Berlioz’ La Damnation de Faust in der Inszenierung Harry Kupfers an der Oper Frankfurt am Main. 26. Februar 2011

[Fotos: >>>> Wolfgang Runkel.] Außerhalb der katholischen Kirche gibt es kein Heil, behauptet die katholische Kirche, und so ist die Entfernung aus dieser Kirche gleichbedeutend mit der Verdammnis. Die Verdammnis kann indessen von der stärksten performativen Kirchenkonkurrenz aufgehoben werden, – … Continue reading

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Das Arbeits-, eigentlich Undines Uraufführung(aber die erst am Abend)s-, in Wahrheit erleuchtetes Poesiefestsjournal, das als solches aber zurückblickt in den Abend vorher, nämlich in die arabische Nacht auf den jetzigen Sonntag des 6. Junis 2010. Mit einem erleuchteten Sommerberlin, mit befeiertem Sommer allerwärts: al-Bahr, das Meer an der Spree. Mitten darin. Verfaßt auf Bitte von einem Freunde.

Er habe, schrieb mir der Herausgeber, nicht widerstehen können, als ihn sein Iphönchen erinnert, das von einer Email erinnert war, die von Facebook gesendet: al-Bahr habe gerufen. Ein weißes Meer der Klänge sei angekündigt worden, die Literaturwerkstatt Berlin voll der … Continue reading

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Viele sein, die sich ausschließen ODER Unter Künstlern.

Noch etwas anderes geht mir im Kopf herum: wie man so vieles gleichzeitig und immer mit selbem Recht ist: ich als Familienvater, überhaupt Vater, ich als Liebender, ich als Benutzer von Frauen, also dieses Dominante, das „Erziehungsspiel“ etwa, das die … Continue reading

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Die Beat-Bibliothek.

Haben Sie auch schon mal ein BED-IN gemacht? Das sollten Sie unbedingt tun, und dabei dem tollen Debüt der Fleet Foxes lauschen, über den Weltfrieden nachdenken, in unserer BEAT BIBLIOTHEK schmökern und sich fragen, was eigentlich aus Woodstock-Heroen wie Melanie … Continue reading

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Zu lieben heißt, ein Schicksal anzunehmen.

Du weißt, daß ich vom Schicksal überzeugt bin. Ich glaube nicht an Freiheit, wiewohl sie eine gute, sehr gute Arbeitshypothese ist. Wie Gott bei Kant: eine regulative Idee.

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30. September 2009

Ich stehe nur da, „du bekommst auch den warmen Toast“ sagt Anwar, ich schüttle den Kopf, „du musst aber essen“. Sekunden lang schießen die dunklen geweihbehangenen Flure meiner Kindheit an mir vorbei, die Erinnerung von getoastetem Graubrot mit schmelzender Butter. … Continue reading

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29. September 2009

Weiß ich, worauf ich mich da einließ? Habe ich mich das jemals gefragt? Hat mich das jemals jemand gefragt? Nein. Keine gute Freundin, doch, eine weiß davon, hat es gewagt. Zwei Männer zu lieben. Zu trauen, vertraut zu sein, darauf … Continue reading

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25. September 2009

Heute wird nicht gelaufen, dafür durch die halbe Stadt Fahrrad gefahren, öffentliche Verkehrsmittel vermeidend, weil sie das Tier wecken, das dem Fluchtreflex nicht folgen darf im zu gedrängten, menschenengen Wagon. Oh weih, warum nur erkennen Sie mich nicht, Sie sehen … Continue reading

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24. September 2009

Heute gelaufen, nur fünf Runden, dann abgebrochen, es ist eindeutig, eine kleine Infektion hat mich am Wickel. Mein Knie ist total in Ordnung, ärztlich bestätigt. Dafür ist ein Muskel im Unterschenkel ein wenig gereizt, aber Gereiztheiten stehen ja momentan ganz … Continue reading

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Archetyp

Es gibt einen Mann, für den bin ich der Archetyp Frau. Ich liebe diesen Mann nicht, er ist mir noch nicht einmal sympathisch. Einer, den ich liebe, hat einen ganz anderen Archetyp Frau, als ich ihn darstelle. Die dunkle Schönheit … Continue reading

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Revolutionärin in eigener Sache. Audrey Tautou in Anne Fontaines Coco Chanel

Noch ganz gefangen von —> „Coco Chanel“. Ich sah den Film gestern abend. Nach der Kritik von —> Rainer Gansera ging ich ohne Erwartung ins Kino. C. und ich hatten uns absichtlich einen „Frauenfilm“ ausgesucht, einen den unsere Männer nicht … Continue reading

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… auch eine Art Blog

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