Tag Archives: DSCHUNGELBLÄTTER

Aus dem Geiste der Musik: Der Film als Reduktion des Gemüths. Dschungelblätter Jg 1 Nr. 2, Germinal 1985: Nach Toscas Stich nämlich noch das!

This gallery contains 6 photos.

[Erschienen in: DSCHUNGELBLÄTTER, Jahrgang 1 Nr. 2 Germinal (21. März bis 29. April) 1985]   Der technologische Rausch wird bereitet aus Furcht vor der allzu nahen Nüchternheit. So verschränkt der Übergang der Oper an die autonome Souveränität des Artisten sich … Continue reading

More Galleries | 2 Comments

Rothes Korruptionslieder’lchen.

  Dschungelblätter No 1 Jg I, Ventôse 1985   Frau Roth hat ein Gedicht geschrieben. Es stand in der FAZ, heißt „Durchatmen“ und sollte wahrscheinlich, weil die Autorin kurzatmig ist, „Durchhalten“ heißen. Sei’s nun, es habe Polyhymnius den eigentlichen Titel … Continue reading

More Galleries | 2 Comments

Magenkrebs (Kardiakarzinom). Das nunmehr Coronavölligegal- und erneut, um so dringender, Arbeitsjournal des Donnerstags, den 29. April 2020. Zu Schostakovitschs Cello und Klavier.

This gallery contains 5 photos.

  … und das erste, was ich gestern tat, nachdem ich aus all den Gesprächen heraus war, war — endlich wieder ein Brot zu backen, also den Teig anzusetzen, mit eigenem lievito madre. Die erste Ruhephase des Teiglings endete heute … Continue reading

More Galleries | 12 Comments

„Es war einmal ein Mann, den habe ich geküßt.“ Nabokov lesen, 32: Das wahre Leben des Sebastian Knight.

This gallery contains 3 photos.

  Zwei seiner Lebensmotti befragen sich gegenseitig, und die Antwort ist das Leben selbst — näher vermag man einer menschlichen Wahrheit überhaupt nicht zu kommen. Das wahre Leben des Sebastian Knight, 175/176 (Dtach. v. Dieter E. Zimmer)   So leichtfüßig … Continue reading

More Galleries | 1 Comment

III, 460 – Weichbilder

This gallery contains 2 photos.

Was besonders auffällt in den hiesigen Gassen: Die älteren Frauen (Witwen?), die sonst — mal die mal die mal die immer eine oder die immer zwei — vorm Tabakladen, gegenwärtig waren und ein höfliches Grüßen allemal erheischten, das gleichsam (“das … Continue reading

More Galleries | Leave a comment

Vierzehntes Coronajournal: Sonnabend, der 4. April 2020. Darinnen Christian Jeltschs und Jobst Christian Oetzmanns großer TATORT mit Maria Furtwängler und Florence Kasumba, die beide einfach nur hinreißend sind.

This gallery contains 1 photo.

[Arbeitswohnung, 7.37 Uhr] Ein klein wenig alarmierend war dies nun doch, daß ich gestern, nachdem ich nach einer Unterbrechung von sieben Monaten mein → Lauftraining wieder aufgenommen hatte und es mit dem nur-5-Kilometer-Lauf aber doch sehr, meinte ich, vorsichtig angegangen … Continue reading

More Galleries | Leave a comment

Coronas Einsamkeit. Träume, Klarträume, Albtraumfiktionen. Im dreizehnten Coronajournal, nämlich des Freitags, den 3. April 2020. Darinnen auch Philosophie der Geschichte als einer der Natur.

This gallery contains 5 photos.

[Arbeitswohnung, 5.19 Uhr Der Amselhahn singt, obwohl es noch dunkel.] Nur eine einzige Lampe im Zimmer, auf meinem Schreibtisch; der grüne Artdeco-Schirm mit dem geklebten Spalt, auch kupferner Bronze der geschwungene Fuß, klassizistische Schaft. Und kühl, sehr kühlt weht es … Continue reading

More Galleries | 4 Comments

Das zwölfte Coronojournal. Am Donnerstag, den 2. April 2020. Darinnen ein paar Worte zur Geschichte der Dschungelblätter und ihrem Editorial.

[Arbeitswohnung, 8.30 Uhr] Zu Aprilscherzen gab es in diesem Jahr offenbar wenig Anlaß, auch wenn ich hätte, daß tatsächlich, vor allem so schnell, die 5000 Euro Soforthilfe II auf meinem Konto waren, für so etwas halten können. — War’s nicht, … Continue reading

More Galleries | Leave a comment

„Wir haben, haben Corona juchheee!“ Das zehnte Coronajournal. Freitag, den 28. März 2020.

This gallery contains 3 photos.

[Arbeitswohnung, 9.54 Uhr Zweiter Latte macchiato] Seit halb sieben auf, mich gleich an einen Essay gesetzt, den ich 1986 schrieb und in den Dschungelblättern veröffentlichte; ich will ihn überarbeitet hier in Der Dschungel einstellen, woraus sich, weil ich nun auch … Continue reading

More Galleries | Leave a comment

| IRRTUM DER ABBILDBARKEIT |
Der erste erhaltene Weblog-Eintrag Der Dschungel überhaupt. Vom 29. Oktober 2003. Im Arbeitsjournal des Sonntags, den 8. März 2020.

This gallery contains 3 photos.

  [Arbeitswohnung, 9.04 Uhr Zweiter Latte macchiato] [David Ramirer, Organics auf Bachs Präludium C-Dur BWV 846]   Meinem durchnumerierten Word-Archiv zufolge war → dies der zweite Eintrag und ist offenbar der erste überhaupt erhaltene, den ich je für ein Weblog … Continue reading

More Galleries | Leave a comment

Arbeitsjournal. Sonnabend, der 28. Oktober 2006.

…. nun kann, wie es gestern bei einem gemeinsamen Cortado (hab ich selbst erst gelernt, das Wort und was es bedeutet), der Profi tat, bezüglich >>>> Andreas Rosenfelder und Literaturen sagen, scher dich nicht drum und es hätte auch seine … Continue reading

Posted in Arbeitsjournal | Tagged , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , | 2 Comments

Löschungen. Aus dem Freecity-Altblog, Oktober 2003.

This gallery contains 1 photo.

Nachdem ich immer wieder vergeblich versucht habe, die sich auf den anhängigen Rechtsstreit beziehenden, irgendwie werblich auslegbaren Hinweise → auf das Buch zu revidieren, habe ich nun sämtliche Weblogeinträge erst einmal gelöscht. Ich bin zwar der Meinung, daß ich die … Continue reading

More Galleries | Leave a comment

Toscas rührender, rührender Kuß: Dschungelblätter Jg 1 Nr. 2, Germinal 1985: Anstelle eines Editorials.

This gallery contains 7 photos.

[Erschienen in: DSCHUNGELBLÄTTER, Jahrgang 1 Nr. 2 Germinal (21. März bis 29. April) 1985]   Ich hatte immer die Idee, das Kino sei heute, was früher die Musik war. Es repräsentiert im vorhinein, es prägt im vorhinein die großen Bewegungen, … Continue reading

More Galleries | 7 Comments

Wer ist der VS? DSCHUNGELBLÄTTER, Lapidares, I. Ventôse 1985 fff

  DSCHUNGELBLÄTTER 1985 – 1989, Nr. I/1, Ventôse (Februar/März) 1985   Wer ist der Verband Deutscher Schriftsteller (VS)? — Wie der Name schon verrät, handelt es sich um eine vorwiegend aus meist arbeitslosen Lehrern und Pensionären, aber auch aus Zooaufwärtern … Continue reading

More Galleries | Leave a comment

Der Genderman: Marcel Reich-Ranickis Die Liebe und die Linken. Dschungelblätter I,1, 1985.

This gallery contains 2 photos.

DSCHUNGELBLÄTTER Jg. 1 Nr. 1 Ventôse 1985 Und munter, wenn nicht mehr verschwiegen werden kann – weil nämlich Wolfram Schütte früher kam, sah und lobte – wird gelöbelt, und zwar -tot: DIE LIEBE UND DIE LINKEN (FAZ. 15. 12. 84) … Continue reading

More Galleries | 1 Comment