Archiv des Autors: Bruno Lampe

III, 444 – … und kehrte mit einem Teelöffel in der Hand zurück

Dann am Mittwoch fand der Bahnhof doch seinen Reisenden, dem die Extraktion schließlich erspart geblieben war: das Antibiotikum hatte am Ende seinen Zweck erreicht. Die vermeintliche Gesichtssymmetrie ist wiederhergestellt. Ich hatte jetzt gerade die Stifter-Erzählung “Nachkommenschaften” ausgelesen (merkwürdigerweise aus derselben … Weiterlesen

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III, 443 – Visitatrici und ein vom Bahnhof gesuchter Reisender

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Jetzt im September ist es doch nicht mehr so einfach, nur mit dem T-Shirt am Schreibtisch zu sitzen. Von offenen Fenstern mittlerweile ganz zu schweigen, nur die Tür zum Hof darf noch offenstehen, sobald die Nachtkühle etwas verflogen. Also machte … Weiterlesen

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III, 442 – ta sottise particulière

Die Arbeit ist endlich abgeebbt. Was bleibt, ist ein Theaterstück: Wolkenkuckucksheim, wie ich es vorläufig nenne, da zumindest zwei der Personen aus den Vögeln von Aristophanes stammen und sich der Autor direkt darauf eingangs bezieht. Geschrieben allerdings kurz nach dem … Weiterlesen

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III, 441 – About Boojums

Wer “The Snark” von Lewis Carroll kennt, weiß, daß es sich um eine “Agony in Eight Fits”  handelt (“Fit has the double meaning of a convulsion and a canto”, annotation by Martin Gardner). Jedenfalls ist Elsa Morante in “La storia” … Weiterlesen

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III, 440 – Che sarà della neve, che sarà di noi?

Daß “oca” sich im Delirium zu “drago” wandelt, mag, Gans hin und Drachen her, an der Vertauschung der Vokale liegen. Und daß dann davon die Rede ist, daß die Stimme, die man gehört, einem Seehund entstammt, hat seinen Grund ganz … Weiterlesen

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III, 439 – Vereins-Amt

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Wer das Wort “vereinsamt” sieht, stattdessen aber Vereins-Amt liest, ist es wohl nicht. Kurz: demokratische Kleinschreibung. Zumal ich an den Spätnachmittagen letzthin gern Rap höre, während unten die Kartenspielerinnen raunen oder, wie jetzt, getrommelt wird: Der Stadttrubel des Palio hat … Weiterlesen

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III, 438 – Hartes Brot

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Nein, nicht schon wieder Beschreibungen von Abenden, die man in Gesellschaft verbracht. Sie liegen auch schon etliche Tage zurück und fühlen sich an wie das Stück Baguette, das seit meinem letzten Einkauf im Supermarkt steinhart geworden. Ich sollte es in … Weiterlesen

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III, 437 – Schon wieder bleibt der Wind aus

Die Luft zirkuliert endlich wieder, streicht über die die nackten Arme und die Stirne sowieso. Denn die Sonne ist hinter die Dächer hinabgesunken, nicht indes hinter den Horizont – was ich am Samstag zu spüren bekam, als ich mit dem … Weiterlesen

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III, 436 – Sauve-qui-peut

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Mit E-Motionen oder gar mit E-Mobilität hat es nichts zu tun, was trotz E-Mails und E-Arbeitsplatz an Emotionen dennoch sogar teils über E-Connectivity erzeugt wurde, sie aber nicht meinte, aber dennoch aus ihr hervorwuchs. Ganz zuvörderst die Seawatch-Geschichte und deren … Weiterlesen

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III, 435 – Stavolta: No! obwohl…

Sein Vokabular erweiterte sich jeden Tag. Das Licht, der Himmel und auch die Fenster hießen ‘tole’ (‘sole’). Die Außenwelt hinter der Eingangstür, die ihm von der Mutter verwehrt und verboten war, hieß ‘no’. Die Kreatur ist nicht mal ein Jahr … Weiterlesen

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III, 434 – Ja!

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Zahnlücken, na klar, gibt’s hier wie dort, selbst in der Literatur, in Bücherregalen, wie hier jetzt (und neulich auch schon)… ok, ich brauchte nur den Blick auf die drei Bücherstapel zu werfen, die sich am anderen Ende des Tisches türmen, … Weiterlesen

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III, 433 – Von der kategorischen Negierung der Imperative

Gestern, der alarmierte Zeigefinger der ex-Schwägerin, die gelegentlich vorbeikommt, um sich etwas ausdrucken zu lassen (IT-Hilfestellungen): “Das Licht!” Ob sie das Licht in der Küche meine? Das sei immer an. Als wäre es gestern das erste Mal gewesen, daß sie … Weiterlesen

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III,432 – Open the Doors

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Vor fast genau einer Woche, des Montags nämlich am Abend, klopfte es an meiner Tür. Wahrscheinlich hatte ich wieder an der Gedichte-Revision gesessen, derweil mir Youtube (meine im Grunde einzige Plattensamlung derzeit) Bach spielen ließ. – Ich ging nachsehen. Da … Weiterlesen

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III, 431 – Verschiedenschattig

Ich suchte ein Synonym für “ewig”, schlug deshalb im Rigutini-Bulle (Reprint der 6. Auflage (1920) des erstmals Ende des 19. Jh.s erschienenen Wörterbuchs, jetzt nicht mehr erhältlich (nützlich für unmoderne Wortentsprechungen) nach unter “eterno”, denn darum ging’s, ein “eterno rosa” … Weiterlesen

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III, 430 – Entwarnung at high noon

Entbunkert wieder. Entwarnung heut’ at high noon. Der Rücken tat mir weh: vorgebeugt über den Bildschirm Zahlen in eine Tabelle (Gewinn- und Verlustrechnung) einfügen vor der endgültigen Abgabe. Das CAT-Programm hatte sie nicht übersetzt, weil sie als Image eingestellt war, … Weiterlesen

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