Archiv des Autors: Bruno Lampe

III, 399 – Lachen

Das Telefon hatte geklingelt. Sogar dreimal heute. Beim ersten ging’s darum, einzuwilligen in eventuelle juristische Übersetzungen aus dem Deutschen ins Italienische. Wahrscheinlich wieder so eine Schwarzarbeit wie sonst auch mit der Vermittlung der Böhmin, die mich angerufen hatte. Es ging … Weiterlesen

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III, 398 – Aquarien und B-Erden

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Gestern abend die Quizsendung mit einem gewissen Jauch und dem Wort “Millionär” im Titel. Schon neulich eine solche gesehen, als ich die Reise endlich hinter mir hatte. Der Unterschied zwischen den beiden Sendungen lag an den Kandidatinnen. Diejenigen der ersten … Weiterlesen

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III, 397 – chiodo

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Hinaus ging’s dann doch noch. Kein Zucker mehr für morgen. Ich brauchte aber einen bestimmten Zucker, Rohrzucker nämlich aus dem Bioladen, der ist derzeit nur am Nachmittag geöffnet. Eine ganz bestimmte Sorte von den Philippinen. Mein normaler Gang hätte mich … Weiterlesen

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III, 396 – blöd

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Blöd! Die Kartoffel Nummer 6, die ich von denen, die ich neulich aus der Faulsuppe gerettet und auf den Küchentisch gelegt hatte, an den Fensterladen werfen wollte, um die Taube, die auf dem Fensterbrett meine Armbewegungen ignorierte und weiterhin dort … Weiterlesen

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III, 395 – Белые ночи

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Gestern die Fruchtfliegensuppe eher zufällig entdeckt: eine faulende Kartoffel, die ihren Faulsaft in einen metallenen Präsentierteller ergossen hatte, völlig außerhalb jeder Sichtweite. Daher auch der Geruch in letzter Zeit, über den ich mich wunderte. Die meisten Kartoffeln konnte ich noch … Weiterlesen

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III, 394 – Moscerini

Der Ausdruck gefällt mir besser als das kategorisierende “Fruchtfliegen”. Wo sie genau entstehen, weiß ich nicht. An den letzten beiden Nachmittagen erwischte ich welche rund den am Morgen halbgeleerten Fruchtyoghurtbecher, den ich dann in den Kühlschrank stellte. Am späten Nachmittag … Weiterlesen

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III, 393 – Winterpuschen

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Noch lief ich herum in Winterpuschen bei Hochsommertemperaturen draußen, dennoch ließen sie sich aushalten bei den 23-24 Grad Innentemperatur. Die Badelatschen, die ich hatte, waren im letzten Herbst aus dem Leim gegangen. Außerdem hatte ich schwarzes Bargeld zu verplempern, und … Weiterlesen

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III, 392 – in dunkler Ferne hüpfend

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Die mentale Vorbereitung darauf, den sicheren Parkplatz aufzugeben und doch noch zu Peter Stein (dort kann ich mehr mit ihm „anfangen“… so spricht er hier nicht) oder zu dem Ort, der für viele hier der Ort ist, der Peter Stein ist … Weiterlesen

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III, 391 – Langsames Erwachen

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Einen Moment war es, als drehte jemand aus Jux dauernd sein Motorrad auf, aber nun wird aus dem Näherkommen klar, dass die Trommler unterwegs sind: die Palio-Festivitäten (der Mann mit weißer Kapuze der nurmehr Ex-Tabaccaio) haben begonnen, der Verkehr wird … Weiterlesen

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III, 390 – Verstollungen

Etwas benebelt schon. Wein und die Zwangsvorstellung, die sich langsam in einer Zwongsverstollung verselbstständigt, eigentlich bis zum Gehtnichmehr Satz für Satz ans Ende zu gelangen, um die Yacht, die da zu beschreiben ist, auf See zu bringen und mich in … Weiterlesen

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III, 389 – noch mehr lange Wörter

Schon wieder ein langes Wort: das sei, sagt Leonce zu Rosetta, “ein langes Wort: immer!” in dem Büchner-Stück (Büchners Werke als Tempel-Klassiker, die vielleicht keiner mehr kennt: Kaufdatum April 74). Einige Stücke werde ich schon gelesen haben, aber nie alles. … Weiterlesen

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III, 388 – „und“ ist ein langes Wort

Nach dem Sechstagerennen durch die Wirklichkeit im Kreise herum, “zicke zacke zicke zacke hoi hoi hoi” (eher, beim Nachschmecken dieses “hoi”-Triumvirats eine Ahnung von Heu in einem anderen Einst), es ginge auch ein Sixpack (schon wieder ein Einst, nur anders … Weiterlesen

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III, 387 – figure it out

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Eine Vorahnung hatte ich schon, bevor ich dann am Samstag gegen 9 abends zum Rio Grande hinunterfuhr, obwohl ich am Nachmittag noch mit dem sportlichen Gedanken des Gehens geliebäugelt hatte, nur daß ein Hinunter immer auch wieder ein Hinauf impliziert. … Weiterlesen

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III, 386 – Stein und Bein

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Aus dem Fenster schauen. Wie sie sich erheben, dann endlich am späten Nachmittag, den sie auf der Bank verbracht haben. Vorsichtiges Bücken zur Gießkanne die eine, Hände Halt suchend die andere, und grad die mit all den Blumen noch auf … Weiterlesen

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III, 385 – Stationäre Kreisfahrt

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Sie sind absolut bequem, diese Schnellzug|riffe, muß man nicht lange suchen, um die platte Form des Ergebnisses der Differenz zwischen Vorriff und Nachriff in den Griff zu bekommen, aber dennoch ohne irgendwie vorgreifen zu wollen, was der Nachgrapscher eh’ in … Weiterlesen

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