Archiv des Autors: Bruno Lampe

III, 430 – Entwarnung at high noon

Entbunkert wieder. Entwarnung heut’ at high noon. Der Rücken tat mir weh: vorgebeugt über den Bildschirm Zahlen in eine Tabelle (Gewinn- und Verlustrechnung) einfügen vor der endgültigen Abgabe. Das CAT-Programm hatte sie nicht übersetzt, weil sie als Image eingestellt war, … Weiterlesen

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III, 429 – Letzte Liebesgrüße aus Wien und langsames Eintauchen ins Amerinische

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Langsam zurückfinden mit Hindernissen. Zunächst die lange Fahrt zurück von Wien (“von Wien” oder “aus Wien”… eher “aus”). Eine Müdigkeit beim Verlassen der Alpen auf der ins Friaul hinabgleitenden Autobahn. Und immer denken Casarsa, Casarsa… Halt, mein Freund, halt an … Weiterlesen

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III, 428 – Frauenfragmentierungsbericht (Wien V)

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Ist ein gesicht ohne leib, ein leib ohne gesicht, ein geist, ein gespenst, ein elfischer spuk, eine zwölf. (Artmann, Grünverschlossene Botschaft) […] […] Dreizehn beine auf einmal zu besitzen ist ein einfacher traum. (Artmann, ebd,) […] nun ist er allein … Weiterlesen

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III, 427 – schenk ein, leg nach (Wien IV)

Die Bein einand’ verschränkt am Praterrand zunächst im Pollengestöber, in es hineinschauen und der Waden endlich uneingedenk sein (nein, nur der linken Wade). Und gefiel ihm sehr der Muskateller (Muskelteller), den ich ihm nach dem anfänglichen Kaffee brachte. Mir nicht … Weiterlesen

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III, 426 – Beieinand’ im Zartl zunächst (Wien III)

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Als ich am Tag nach Ostern erwachte, fiel mir das Verb “frommen” (“dieses Wort, das kein Arsch mehr gebraucht”) ein, und mir wurde bewußt, dessen Bedeutung nicht mehr parat zu haben. Allerdings frommt es mir (ich habe mittlerweile nachgeschlagen), die … Weiterlesen

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III, 425 – In der Uns-Parenthese (Wien II)

Bücher hatte ich schon gekauft (wann kommt man schon in deutsche Buchhandlungen) und auch den Rückmarsch mit immer noch wadenlastigen Algien (nicht Algerien) auch schon angetreten (schon – schon – die Sätze schonen). Da kam endlich die vor Stunden eingeforderte … Weiterlesen

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III, 424 – Fish, still out of water (Wien I)

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”Spaesato” wie der Fisch auf der Holzmaske, zu der ich gerade hingesehen habe, der die Stelle der Nase vertritt. Ich sollte nachfragen. Aber meinen Gastgeber werde ich bis heute abend nicht wiedersehen, warte stattdessen auf den Anruf eines Anderen, der … Weiterlesen

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III, 423 – Sapore di Sapporo

Sapporo-Sound, the saver saviour sound, den Tag zu enthünen oder zu enthulken, wie man will (Schreibtisch-Hulk), und weil man nicht mehr als hulken oder hünen und den Übermenschen nicht wirklich herauskehren kann, meldete sich die ganze Woche schon die eine … Weiterlesen

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III, 422 – Wirsingkohl

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Auch wenn ich außerdem stumm tu, ich ging gern in meinen Anger (Egger, Triumph der Farben) In der Verwunderung steckt eine Verwundung: schon das zweite Mal, daß ich zu einer der beiden Apotheken hinunterfahre und nun ein drittes Mal hinunterfahren … Weiterlesen

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III, 421 – “Flieg nicht höher als der Busch”

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”So, hab‘ aufhören müssen zu arbeiten, weil ich nicht mehr hab‘ können wollen, ohne daß von einem Dürfen die Rede sein konnte (seit heute früh um 7 schon dabei).” schrieb ich um 16:10 Uhr. Genau die Uhrzeit, zu der ich … Weiterlesen

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III, 420 – “Gemachte Rosen seien viel schöner”

Vorgestern, aber auch noch heute die Windgeräusche draußen, die Papiertüte auf der anderen Seite des Tisches, die dauernd zittert und den Eindruck erweckt, es sei der Wind, der sie bewegt, trotz der geschlossenen Fenster. Die Kerzenflamme indes bleibt einigermaßen senkrecht. … Weiterlesen

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III, 419 – Annegret

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Gestern hätte ich über meine derzeitigen Lektüren vielleicht noch schreiben können : Weltumsegelungen und wie so anders der junge Forster in seiner aufklärerischen Manier so etwas beschreibt, die gesellschaftlichen Verfassungen nie außer Acht läßt, im Vergleich zum jetzt begonnenen Chamisso, … Weiterlesen

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III, 418 – lapsus linguae e non solo

Fehlleistungen: der Ellenbogen, der das volle Weinglas so umstürzt, daß der ganze Inhalt auf dem Fußboden, aber nichts auf dem Tisch landet, und das Glas dennoch am Fußboden nicht zu Bruch geht. Fast den Schuhsohlenabdruck auf dem Wischtuch fotografiert, aber … Weiterlesen

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III, 417 – Schwoien

Es mag am Wort liegen, daß ich mir nach langer Zeit fast so vorkomme wie der Schädel von Marlon Brando, der sich in “Apocalypse Now” aus dem Dunkel ins Licht dreht, um dann “We are the Hollow Men” zu rezitieren. … Weiterlesen

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III, 416 – Zeckenwirtschaft

Heute morgen schwamm etwas Weißes im Teewasser, das ich zum Kochen aufgesetzt. Es hatte nicht die Konsistenz der sich vom Boden wieder mal absetzenden Kalkablagerungen (das Wasser hier ist sehr kalkhaltig), sondern hatte etwas Körperhaftes mir faserigen Auswucherungen an einem … Weiterlesen

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