„sie haben die wählmodule des telefons….

…. völlig falsch programmiert, nichts funktioniert.“ „wieso nicht?“ „weil da nirgends nummern hinterlegt sind, ich lande sonstwo.“ „probieren wir das mal gemeinsam?“ „nee… sie sollen das richtig machen.“ „ich habe das richtig gemacht.“ „soll das heißen, daß ich zu blöd dazu bin?“ „das haben sie gefragt.“ „wieso sind denn einige tastenfelder grün hinterlegt?“ „das erklärte ich ihnen schon, dahinter verbergen sich die jeweiligen handynummern der mitarbeiter.“ „achso… und die nummer jeweils darüber?“ „das ist die zugeordnete festnetznummer.“ „aber das funktioniert trotzdem nicht.“ „doch es funktioniert.“ „aber wenn ich die umschalttaste drücke und dann die hauptbelegung, erscheint da die meldung nicht belegt.“ „kann nicht sein.“ „doch sehen sie?“ er demonstrierte es mir. „ja… das ist auch richtig, sie haben in diesem fall die letzte haupttaste gedrückt, die nicht doppelt belegt werden kann. die anderen haupttasten haben diese doppelbelegung, sie drücken auf die umschalttaste und dann die hauptschalttaste.“ „das heißt, wenn ich da…. drücke?“ „sind sie bei herrn **** auf dem festnetz.“ „und da?“ „landen sie auf seinem handy, haben sie eigentlich herrn dr. **** angerufen, um das…. zu klären?“ „nein.“ „warum nicht?, ich hatte einen telefontermin eingestellt.“ „ja, aber sie haben die telefonnummer nicht dazu geschrieben.“ „die telefonnummer steht in ihren kontakten.“ „sie müssen mir die telefonnummer in den termin eintragen.“ „chef, das ist doch nicht ihr ernst, oder?. sie können doch selbst in die kontakte schauen.“ „nein, ich erwarte künftig, daß sie mir die telefonnummer in den termin eintragen, außerdem waren sie nicht da, sie kommen spät heute.“ „ja, das sagte ich ihnen gestern, ich habe überstunden, die müssen weg.“ „achso…. ich hab noch keinen kaffee.“ „sie sagten mir gestern, sie kämen die erste stunde auch ohne kaffee aus.“ „achja… stimmt. kochen sie jetzt welchen?“ „ja… chef.“ „ich muß aber gleich los.“ „ich weiß chef.“ „schaffen sie das?“ „was?“ „das ich vorher noch einen kaffee trinken kann, bevor ich los muß.“ “wenn sie den dialog weiterführen wollen, nicht.” „was bedeutet eigentlich das sternchen da hinter dem namen?“ „na überlegen sie doch mal.“ „ich komm nicht drauf.“ „welche mitarbeiter habe ich denn einprogrammiert?“ „ähem…“ „die mitarbeiter der ersten führungsebene….“ „ja und?“ „na schauen sie doch mal.“ „ich komme einfach nicht drauf.“ „wer ist denn frau ****?“ „die assistentin von herrn ****.“ „und?“ „ahhhhh, sternchen heißt assistentin.“ „ja, wie in unseren organigrammen. wollen sie jetzt noch einen kaffee?“ „ja.“ „dann müssen sie mich auch kaffee kochen lassen.“ „ok… wir können heute abend weiterreden. achja, hier ist die einladung von gestern….“ „ich erledige das heute.“ „aber sie müssen meine frau noch anrufen.“ „wegen der anzukreuzenden lieblingsfarbe?“ „ja, sie müssen sie fragen, ich weiß die nicht. wo wollen sie denn hin?“ „c h e f… kaffee kochen.“ er sprach noch mit mir, als ich schon im flur verschwunden war.

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