Arbeitsjournal. Donnerstag, der 17. September 2009.

7.07 Uhr:
Eben erst, um halb sieben erst, auf. Muß mich sputen; will ja nicht wie ein Obdachloser beim Pressebrunch im Konzerthaus erscheinen.

8.26 Uhr:
Wenn ich mal einen auf dem Kieker habe, weil er immer mich auf dem Kieker hat (wie’s aus dem Walde undsoweiter), >>>> wird er Die Dschungel nicht los. Das liegt an ihren Schlingpflanzen.
Mir ist schon klar, daß sowas die Leute wütend macht: sie können jetzt nicht mehr wegtreten, ohne selbst mit Tritten rechnen zu müssen. Damit durchbrachen Die Dschungel freilich ein Tabu: Autoren haben hinzunehmen, lächelnd womöglich, noch besser: mit einem tiefen Dienern. Das, Freunde, ist hier vorbei. Im übrigen gilt >>>> jenes. (Es darf dann auch wieder zurückzurückgetreten werden, die Kommentarfunktion erlaubt’s. Im Urwald gibt es keinen Pazifismus.)

Der Pressebrunch findet um elf statt und soll bis halb eins gehen. Bin ziemlich gespannt auf Sebastian Nordmann, den neuen Intendanten. Allerdings finde ich es ziemlich bezeichnend, daß zwar Nordmann und auch sein Vorgänger Schneider anwesend sein werden und obendrein der ehemalige Präsident des Kuratoriums des Konzerthauses Berlin, der Sänger und hier als Dirigent ausgewiesene Peter Schreier, nicht aber >>>> Lothar Zagrosek, der dem Haus gerade ein neues Profil verpaßt. Jedenfalls kündigt die Einladung das so an. Vielleicht hat Zags Fernbleiben seinen Grund in dem Umstand, daß er seinen Vertrag nicht verlängern will. Ich werde deutlich danach fragen. Denn in den folgenden zwei Jahren wird nach wie vor e r maßgeblich das zumindest musikalische Profil des Hauses weiterbestimmen.

Ich sitze wieder an den >>>> Elegien und werde dazu nachher eine Überlegung einstellen, die freilich noch formuliert werden muß. Momentan formatiere ich erst einmal um. Es wird Zeit, daß ich endlich wieder ein Projekt auch abschließe.

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