Ans Leben. Bamberger Elegien (125). Die letzten Sätze der Endfassung.

[Dies ist zugleich der letzte Abschnitt,
der jemals von diesen Elegien in Der Dschungel
eingestellt sein wird. Alles weitere, nunmehr,
gehört alleine >>>> dem Buch.]

So regnitzsch Terrasse und Kies. Es wartet der Garten und unter den Brettern der Brunnen. Es blitzt das Daishō, daß ich müdlos jetzt aufsteh und geh, hochgeschlagenen Kragens zwar und meine Sachen verschlossen, doch daß ich glühe vor Unrecht. Und will. Mangel nur hab ich an Feigheit vorm Tod. Unesoterisch lebendig: das bin ich. Im Rucksack zwar Traurigkeit, aber voll Wille weiterzuzeugen, mit siebzig, achtzig noch, bis es mich umwirft. In Würde gefällt sein (Revolver, Freunde, gezogene Kabel). Zurück in den Kreislauf gegeben: die Haut und die Augen, die Knochen, die Adern, die Leber. Gehirn und das Herz. Meine Hoden. Ein Sarg schon, er wäre blasphemisch. Ein Stoffliches bleiben, zu Erde werden, verwandelt durch Metabolie. Umgegraben, Geliebte. Und aufgegangen, mein Sohn.



>>>> BE 126 (frz. Übersetzung von Prunier)
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