WAS ICH FORDERE. Die Nr. 139 der Kleinen Litblog-Theorie.

Bei >>>> Tainted Talents.

(Meine eigene lyrische Arbeit beachtet und akzeptieren >>>> Engeler und sein Kreis nicht, ja, sie lehnen, hab ich den Eindruck, sie ab. Das darf mich nicht daran hindern, seine Arbeit und viele seiner Autoren ausgesprochen hochzuschätzen. Es ist diese Freiheit, was ich von anderen Dichtern und von den Menschen überhaupt – erwarte. Ich v e r l a n g e sie.)




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2 Responses to WAS ICH FORDERE. Die Nr. 139 der Kleinen Litblog-Theorie.

  1. „Entscheidend muss immer das ästhetische Werk sein“. Ebenfalls >>>> bei TT:

    Absolut einverstanden. Wobei ich auch bei Handke keine Ausnahme zu machen gewillt bin; die Frage, die sich bei seinen Serbien-Einlassungen stellt (unabhängig davon, ob sich nicht auch die Frage stellt, ob er – „allein gegen den Rest der Welt“ – nicht vielleicht doch irgend ein Rechthaben hat), ist ebenfalls die nach der ästhetischen Valenz.
    Unabhängig hiervon sind selbstverständlich moralische Diskussionen nötig und wichtig; ein Dichter, der einen Mord begeht, ist zur Verantwortung zu ziehen; die große Dichtung entbindet ihn nicht. Das zu sprechende Urteil kann aber keines über die Dichtung sein. Céline war in seinen Meinungen grauenhaft; er hat für sie auch gebüßt, uneinsichtig bis zum Schluß (Pound, immerhin, gestand ein); dennoch besitzt Frankreich die intellektuelle Größe, ihn ins Pantheon der französischen Literatur gehoben zu haben, nämlich die >>>> Pléiade. Wir, ich möchte sagen: wie Deutschen ganz besonders, müssen dringend lernen – ich beziehe mich darin ein, habe auch meine dunklen Flecken auf der inneren Zulassungsseele -, solche Ambivalenzen auszuhalten.

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