James Joyce, Chamber Music. In neuen Nachdichtungen von Helmut Schulze und ANH. Chamber Music (28): Das achtundzwanzigste Gedicht. (Entwürfe).


XXVIII.

Gentle lady, do not sing
Sad songs about the end of love;
Lay aside sadness and sing
How love that passes is enough.

Sing about the long deep sleep
Of lovers that are dead, and how
In the grave all love shall sleep:
Love is aweary now.





Chamber Music 27 <<<<

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6 Responses to James Joyce, Chamber Music. In neuen Nachdichtungen von Helmut Schulze und ANH. Chamber Music (28): Das achtundzwanzigste Gedicht. (Entwürfe).

  1. Herzensdame, sing mir nicht. (ANH-Version).

    Herzensdame, sing mir nicht
    Vom End‘ der Liebe traurig‘ Weisen;
    Der Traurigkeit ergib Dich nicht,
    Sollst auch vergangne Liebe preisen.

    Sing mir vom langen tiefen Schlafen
    Gestorbner Liebender, und wie
    Im Grab auch ihre Lieb‘ darf schlafen:
    So müde, müde ganz wie sie.

  2. Avatar parallalie sagt:

    laß, holde frau, das singen (HS-Version)

    laß, holde frau, das singen
    von lieb’ ist leid und lieb’ ist fort
    solch trauern nicht, sollst singen:
    lieb’, die vorbei, hat ort und wort

    sing: wie lang nun schon schlafen
    die tot geliebt sind, und wie dann
    lieb’ ins grab sich legt schlafen:
    lieb’ ist ein müdes gespann

  3. Avatar diadorim sagt:

    Vornehme, sing keine
    trüben Lieder vom Aus der Liebe.
    Schwermut schieb beiseite, sing
    wie abgelaufene Liebe reicht.

    Sing von langem tiefen Schlaf
    der toten Liebenden und wie
    in jedem Grab die Liebe schläft,
    die jetzt sehr müdes ist.

  4. Avatar diadorim sagt:

    was für ein trauriges und doch so schönes gedicht und die je zwei übersetzungen, das ist ein kluges und feines tun und für leser ein schönes teilhaben und mitdenken, viel offener, als stünde nur eine übersetzung dort. gerade weil sie auch so unterschiedlich ausfallen.

    • Avatar parallalie sagt:

      ganz sicher ein sich selbst in den text einbetten, am ende dann ein saal voller betten, und man spürt, wie jeder auf andere weise sich in den laken die jeweils bequemste stellung sucht oder auch mal das bein oder den arm mitten in den raum ragen läßt.

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