Koppheister. Das Arbeitsjournal des Mittwochs, den 22. November 2017.


[Arbeitswohnung, 10.03 Uhr
Vor dem zweiten Arbeitstisch schnarcht auf
dem Vulkanlager der Freund]

Kater.
Aua.
Erst um acht, und auch da nur quasi behindert, aufgestanden.
Heftiger „Rest”alkohol.
Broßmann, auf seinem Geburtstagsumtrunk, kam irgendwann nicht mehr ins Zimmer, war nebenan bei seinem Töchterchen eingeschlafen. Daryll, der Warschauer Freund und ich verließen tiptoe‛nd die Wohnung. Riesige Verbrüderungsarie an der Nachtecke Wichert-/Dunckerstraße. Danach ging‛s hier, nunmehr mit weißem Wein statt rotem, weiter. Dann gab auch ich auf: „Ich muß unbedingt ins Bett, unbe-|unbedingt!”
Es war aber noch die Wäsche zu beziehen. Das hatte ich nach Waschsalon & LaPutz aus Gründen des Arbeitsfortschritts noch nicht getan.
Irgendwie scheine ich‛s geschafft zu haben. – Doch auch Broßmann schickte vorhin die Nachricht: FILMRISS – WANN KAM ICH NICHT MEHR ZURÜCK?

Latte macchiato.

Kater, aua. Schrieb ich‛s Ihnen, Freundin, schon? (Ach welch ein schöner Mailwechsel es gestern, bevor ich aufbrach, war! Sa Dame Alchemia: Seiner und ihrer entsinn ich mich noch.)

Die für >>> faustkultur geschriebene >>>> Peirani-Rezension in Die Dschungel übernommen; immerhin das habe ich geschafft, und sogar, vorher sogar noch, >>>> meinen Tagesplan entworfen. Ich bin richtig stolz auf mich. Freilich, jetzt muß ich ihn auch einhalten.

Morgencigarillo.
Morgenlektüre. >>>> Darin gibt es schon mal das schöne Wort leidarm, machen wir‛s leidarm, au ja! Dann folgt das Wort Überhammer, „das ist der Überhammer, Freunde!”, und zwar „mit schwer erreichbarer Klinke”— koppheister fürwahr der passende Text für meinen – soll ich es „Zustand” nennen? Ei ei, lieber >>>> Ecker (Oliver lautet sein zweiter Name, Göttin, was man alles erfährt!), welch eine Frage: „Wo ist deine Frau? Wirst du sie finden?” Die Überkopf-Welt heißt dieses Ding, Betonung auf „kopf”.

Und damit, Freundin, weiter ans Werk.

ANH

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