Daß wir A n g s t haben sollen.

Hieran ist n i c h t s lächerlich, sondern alles alarmierend. Ideologisch gewitzte Dummheit gewinnt, kurz: der Gender-Mainstream der Macht:

Kunst kommt nicht von korrekt, >>>> NZZ, 7.2.2018

Wann, endlich, wachen die Künstler:innen auf, und die Männer? Deren Unkultur des Kuschens dienert sich der Konsenzgesellschaft an: der Lenkbarkeit von Replikanten.

P.S.: Auch #MeToo ist in diesem Zusammenhang mitzulesen.

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10 Kommentare zu Daß wir A n g s t haben sollen.

  1. es ist allerhöchste zeit für eine epochale WUT anlässlich all dieser erschreckenden vorkommnisse.
    in mir ist sie schon lange da, aber ich bin nur virtuell noch in der öffentlichleit präsent, de facto also so gut wie gar nicht.

  2. phyllis sagt:

    In der Tat: Neopuritanisch.
    Der gezielte Rückbau der künstlerischen Freiheit wird uns noch Kopf und Kragen kosten.
    … Nein, falsch: Den Kragen dürfen wir behalten. Möglichst eng, gebleicht und glatt gebügelt.

  3. parallalie sagt:

    hier hier
    wo ich begeb‘
    aller mimik mich
    wird mund
    nicht mir

    nur dir
    wird kund
    was auf lippen dir
    stund um stund
    und je schon stand

    http://parallalie.twoday.net/stories/757249/

  4. Evidenzia sagt:

    Würde ich bei all dem immer schreien, damn käme ich aus dem Schreien gar nicht mehr raus.

    Lange Nächte, Winterwind
    Altes Haus am See.-
    Venus schreie!
    Mars ist blind,
    Schreie in den Schnee.
    Schreie in den Winterwind
    Ewigliches Weh.

  5. brsma sagt:

    Interessanter und gewichtiger (weil emanzipatorischer) als der NZZ-Artikel und ähnliche finde ich übrigens die queere Perspektive von Jack Halberstam von 2014, die nichts an Aktualität verloren hat:

    https://bullybloggers.wordpress.com/2014/07/05/you-are-triggering-me-the-neo-liberal-rhetoric-of-harm-danger-and-trauma/

    PS: #MeToo lese ich anders.

    • @brsma zu #MeToo. Ich schrieb „mitzulesen“, das „mit“ bewußt kursiv. Es gibt viele Lesarten dazu, etwa die juristische: daß die Grundlage des Rechtsstaates in Richtung auf den Denunziationskasten am Dogenpalast zu Venedig unterhöhlt wird, daß es zu gar keinen tatsächlichen Prozessen kommt, sondern im Vorfeld allein aufgrund von Zeugenaussagen verurteilt wird usw., oft nicht mal das, sondern aufgrund von Behauptungen, sowie daß grundlegende juristische Kategorien wie etwa die der Verjährungsfristen schlichtweg per „Volks“meinung weggehebelt werden. Usw usf. – Eventuell werde ich auf diese Aspekte in einem gesonderten Beitrag eingehen.
      Schon das „Ein Nein ist ein nein“ ist nur eines: falsch.

  6. Schon das „Ein Nein ist ein nein“ ist nur eines: falsch.

    Das hätte ich gern genauer ausgeführt gelesen.

    • Ich habe einen längeren Text dazu im Kopf, der aber erst einmal nur aus Gedanken besteht. Ist einfach zu viel los derzeit. Aber ich bin mir sicher, daß „uns“ „das Thema“ nicht wegläuft, sondern nachdrücklicher und nachdrücklicher beschäftigen wird.

  7. Pingback: Kunst macht was sie will | Der Dilettant

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