III, 434 – Ja!

Zahnlücken, na klar, gibt’s hier wie dort, selbst in der Literatur, in Bücherregalen, wie hier jetzt (und neulich auch schon)… ok, ich brauchte nur den Blick auf die drei Bücherstapel zu werfen, die sich am anderen Ende des Tisches türmen, Intuition oder so. Ein Foto gesehen heute: MM im Badeanzug hält ein Buch in Händen. Aufgeschlagen sind die letzten Seiten. Who knows why? Bei näherem Hinsehen erkannte man es dann doch:
Jedenfalls immer wieder ausschlaggebend die Hinabgänge: Er wirft endlich seinen
Anker. Letztes Abhorchen der Waden, war aber nur ein Hinab. Und Setzen! Nicht gleich!
Mit ihr erst, der A. gesprochen, stand praktisch vor ihrer Haustür, wenige Meter von der
Eisdiele Terence Hill entfernt, und betraten gemeinsam die da arrangierte Ausstellung:
Sie ein bißchen Hummel-Hummel, er, der Ausstellende ursprünglich aus Köln, wohnt
jetzt aber hier in der Gegend (Nachbarort, sofern man denn fahren will Richtung
Orvieto). Das erste Bild zeigte einen Esel. “Das ist ein Esel!” sagte ich. Später schlug
ych (Luther) dem Ausstellenden vor, das Bild “Ja!” zu betiteln. Er schien nicht abgeneigt.
Choreographisches Lachen vor der “Spaghetti-Frau”, nachdem wir ein Kamel und diverse
Elefanten gesehen. Dennoch war bei angesichts eines weiteren Elefantenhauptes ein
“Unbedingt” zu hören und ein “Das ist meins.” Das sei, meinte die scheinbar
Leutnantin der Konditorei, bereits verkauft. In der Tat, unten rechts ein roter Aufkleber.
Ych (Luther) wählte ein Bild mit dem Titel “Scritturale”, ohne es zu erwerben. Auf der
Schürze der blonden Leutnantin: ein sich windendes Schlangenskelett. Ych (Luther)
setzte mich dann nach draußen: auf der anderen Straßenseite ließen sich hören
einer mit Keyboard (Australia) und einer mit Bass (England). Es war sehr voll draußen.
Salutierte auch den Ausstellenden mit einem nunmehr Glas Grechetto.
Tratsch der einen vor mir, eine von denen, die beim Tratschen dauernd die Hände nach deinem Arm ausfahren. Leute, die vorbeigehen in dieser Sedez-Fußgängerzone von Amelia zwischen Publikum, das sich eher selbst beschäftigt mit seinen ihm auf dem Herzen liegenden “Narrativen” (in letzter Zeit öfter gelesenes Wort, in dem ein Würzelchen nach “Narragonien” weist, wie auch das ebenfalls jetzt oft gelesene Wort in der Presse: “queer” (ich wünschte diesem Wort recht unbarmherzige “weird sisters” (aber quer stehen ist nicht dasselbe! (was sie aber scheinbar meinen, aber ins Falsche verballhornen (es geht in die Richtung Gutmensch von einst, nicht wirklich ernstzunehmen))))), und der Bravour der beiden Musiker gegenüber (besonders der Bassist, den ich auch schon länger kenne). Die meisten Downheader. Die eine, ich mußte tatsächlich lachen, gefiel sich im Vorbeigehen… kam auch bald wieder zurück.
Way home und noch ein Plauderstündchen. Wen man halt so trifft. Das Mißgeschick der Essenszubereitung: Das Abgießen der Teigtaschen in (!) ein konvex gehaltenes Sieb! Und somit wieder alles von vorne…

III, 433 – Von der kategorischen Negierung der Imperative

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