Was zu befürchten bleibt: Ukraine-Dialoge XV. Nadeschda von Meck | ANH (Whatsapp). Sowie die – in „РИА Новости“ – Ausweitung der Begriffszone: Sergejews Verkündung des Völkermords.

 

Montag, 11. April 2022, 23.5 Uhr

Nadeschda von Meck
Alban, lieber, geschätzter Alban, nehmen Sie dieses“ furchterregende“ → Youtube-Video über die Simulation eines Atomkrieges aus der Dschungel.Anderswelt „raus“! Putin beansprucht und bemächtigt sich einer zutiefst inhumanen und widerwärtigen Eskalations-Dominanz, das genau ist sein „Trieb“, ohne jeden Zweifel… schwerste Psychopathologie. Aber nehmen Sie dieses grauenvolle YT-Video raus! Sie laufen publizistisch in eine Falle… wem könnte es nutzen? Dass Sie es sichtbar veröffentlichen und zugänglich machen? nutzt er und nur er…Und bitte jetzt keine Diskussion über Authentizität und „nahe an der Wahrheit bleiben“.

Dienstag, 12. April 2022, 9.11 Uhr

ANH
Ich k a n n das nicht herausnehmen, denn es ist das, was uns droht. Und zwar, je bestialischer dieser Krieg werden wird, und das wird er. Das Video „nutzt“ Putin nur insofern, als es dringendst vor einem NATO-Eingriff warnt. Sollte der erfolgen, werden wir den Atomkrieg h a b e n – und damit das Ende des gesamten Planeten. Wenn wir diesen retten wollen, und damit Milliarden Menschen, werden wir dem Massenmord in der Ukraine schuldhaft zusehen müssen; greifen wir ein, machen wir uns an der gesamten Menschheit schuldig. Oder man findet eine Möglichkeit, das, was der Aborigine → in dem kleinen Filmausschnitt sagt, in die Wirklichkeit umzusetzen, nämlich den Tyrannenmord. Man muß „nur“ herausbekommen, wo sich Putin aufhält, und dann den militärischen Satellitengürtel nutzen. Wenn etwa sich der österreichische Kanzler mit Putin treffen konnte, ist der Aufenthaltsort ja bekannt. Eine gezielte Rakete … – Und selbstverständlich werden auch dabei Zivilisten umkommen, und wir tragen die Schuld – doch eben nicht so viele, wie wenn der Ukrainekrieg weitergeht, geschweige denn all die Milliarden der Welt. Ja, wir werden uns schuldig machen, haben es schon getan. Habecks historischer Satz → „Wir kommen da mit sauberen Händen nicht mehr heraus“ war von Anfang an wörtlich zu nehmen. Deshalb i s t er ja historisch.

Nadeschda von Meck
Danke für Ihre Antwort. Was mir missfällt, ist, daß das Video meiner Kenntnis aus dem April 2020 stammt. Am besten → Carlo Masala kontaktieren.

ANH
April 20, mag sein. Aber das ändert die Situation nicht – wobei, daß bereits 2020 USA-Plan“spiele“, die einen von Rußland ausgehenden Angriff im Blick haben, computergeneriert wurden, halte ich eh für logisch, auch für weit frühere Zeitpunkte. Das Bild würde sich aber auch nicht ändern, ginge die nukleare Aggression von den USA aus, ebenso wenig, wenn von Indien oder Großbritannien. Es kann de facto n i e m a n d ein Interesse an einem nuklearen Krieg haben, allenfalls jemand wie Putin, der die Position vertritt, wenn ich untergehe (bzw,. wenn Rußland untergeht), dann die ganze Welt.

***

Siehe hierzu auch den heutigen, entsetzlich aufschlußreichen → NZZ-Kommentar Timothy Snyders. Für russischsprachige Leserinnen und Leser verlinke ich direkt auf denrussischen Originaltext, auf den er, Snyder, sich bezieht. Die deutsche Überetzung (vermittels deepl) → d o r t. Aber Vorsicht! Der Text ist allerschlimmste – völkisch-faschistische – Propaganda. Doch es ist wichtig, sie zu sehen, das Ausmaß zu sehen, um das es geht.

 

Über Alban Nikolai Herbst

https://de.wikipedia.org/wiki/Alban_Nikolai_Herbst
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