Schlagwort-Archive: Ada or Ardor

Ribeiros Eidechse vor der Haustür gefunden. Und aufgeschlagen irgendwo: fürs – was ich noch nicht wissen konnte – Tagebuch des zehnten Tags.

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    Gesund leben, keinen Tabak, keinen Alkohol, viel frische Luft, Natur und Entspannung, eine mehr oder weniger gemäßigte Diät einhalten, wegen der von der Chemotherapie angegriffenen Leber — liegt darin nicht ein Paradox? Doch, ja, wenn er eines Tages … Weiterlesen

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| Der Sommer auf Ardis ODER Dein Afrika hinauf |
Nabokov lesen, 39: Ada oder Das Verlangen, 1
Teil I, Kapitel 1 – 26

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    „Wir waren schändlich verdorben, nicht wahr?“ [die erwachsene Ada, ANH] „Alle klugen Kinder sind verdorben.“ [der erwachsene Van, ANH] Ada oder Das Verlangen, S. 142 (Dtsch v. Uwe Friesel und Marianne Therstappen) Sie betrachtete ihn. Ein feuriges Tröpfchen … Weiterlesen

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Als vierundzwanzigstes Coronajournal eine bedenkliche Beobachtung. Am Montagmorgen, den 27. April 2020. Und quasi zur — er- und gelebten — Theorie des Literarischen Weblogs, ff.

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[Arbeitswohnung, 7.04 Uhr] Über dem neununddreißigsten Nabokovlesen saß ich intensiv schon paar Stunden, kam, nach anfänglicher Weile, die es brauchte, Geliebte, einen guten Einstieg zu finden (die „Materie“ und meine poetische Vorgehensweise sind hier recht komplex), auch gut voran. Zugleich … Weiterlesen

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„Daß heute Sonntag ist!“ Und daß wir Weltgeschichte erleben!
Im zwanzigsten Coronajournal des nämlich 19. Aprils, darinnen Vorarbeiten für Ada: „Ada“, 0.3, nämlich Nakokov lesen, 36. Mit einer Bemerkung zur „Geilheit“ alter Männer.

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[Arbeitswohnung, 10.01 Uhr] In der Tat, liebste Freundin, mit diesem inneren Ausruf über etwas, das mich seit gestern überhaupt nicht verwundern sollte, dennoch solchem Staunen saß ich, vor anderthalb Stunden um halb neun, am Schreibtisch: „Daß heute Sonntag ist!“ Das … Weiterlesen

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Nabokov lesen 29, Verzweiflung, 2.

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  (…) dieses Buch ist durcheinander in allen meinen fünfundzwanzig Handschriften geschrieben, so daß der Setzer oder irgendeine mir unbekannte Stenotypistin (…) auf den Gedanken verfallen könnte, an der Niederschrift meines Buches hätten mehrere Personen Anteil gehabt (…) Verzweiflung, S.63 … Weiterlesen

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Der märchenvolle Wald: Nakokov lesen, 27. Die Mutprobe.

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[Bei Ravi Shankar, Raga Lalit Ravi-Shankar-Edition, → Parophone Records Lt. 2020]   Es war ein ziemlich guter Instinkt, was mich entscheiden ließ, nach dem → Gelächter im Dunkel nicht das folgende, zwei Jahre später erschienene, sondern dieses direkt davor geschriebene … Weiterlesen

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Nabokov lesen (1). Als Arbeitsjournal des Dienstags, den 5. November 2019.

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  Das Leben ist eine einzige Überraschung. Ich sehe nicht ein, wieso der Tod nicht eine noch größere sein soll. John Francis Shade in Pale Fire Wiederum Nabokovs letzten Roman  Look at the Harlequins!, 1974 (dtsch. Uwe Friesel: Sieh nur die … Weiterlesen

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Zeit ohne Ufer. Über Thomas Pynchons Against the Day, „Gegen den Tag“.

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[Geschrieben für den Freitag und dort am 16. Mai 2008 veröffentlicht.] „Sie fliegen der Gnade entgegen.“   Es gibt Bücher, deren Lektüre nicht unbedingt klüger, uns indessen größer macht. Ada or Ardor gehört dazu. Daß Nabokov Pynchons Lehrer gewesen, die … Weiterlesen

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