Schlagwort-Archive: Arbeitsjournal

ES IST NICHT ZU FASSEN! (Sechsunddreißigstes Coronajournal).

[Arbeitswohnung, 18.03 Uhr] Ich sitze, um 15.30 Uhr, bereits im Impfzentrum Flughafen Tegel (war echt abenteuerlich, überhaupt hinzukommen, alles wie eine, aber freundliche Notstandsgesetzgebung, Wachen über Wachen) … also: ich sitze bereits im Impfstuhl mit hochgekrempelten Ärmel – da dringt … Weiterlesen

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Rückwerdenssmiley (Entwurf)

  Wie sich nach den OPs der Körper beinah merklos wandelt’ – nicht sich verschandelt, nein, er fällt, so scheint es, eh’s zur Mannheit kam, zurück in eine Jugend, die noch ungehärtet war, jedoch bereits – als Musterstück, was werde … Weiterlesen

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Seirēn | Exposé eines Kammeropernlibrettos

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Vorbemerkung, 14. 1. 2021 Dies wurde für einen Wettbewerb nach mehreren Gesprächen mit dem Komponisten entworfen, der dieserhalb auf mich zukam; dem jetzigen Exposé ging ein anderes voraus, dessen Ausführung für kleine Besetzung nicht funktioniert hätte. Dennoch halte ich auch … Weiterlesen

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Über erheblich jüngres Gestein ODER Die Geschichten fließen. Jan Kjærstad zur, indes nicht nur, Poetik der Romane.

      Die Geschichten fließen voneinander fort und aufeinander zu. Nicht zufällig hat bei der Weiterentwicklung der klassischen literarischen Form xiãoshuō sowie bei der eher erkenntnis-theoretischen gùshi wén der Einfluß gewisser geologischer Formen eine Rolle gespielt. Genau wie die … Weiterlesen

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Freitag, den 13. November 2020: Narbenbruch-OP. Im (Nach)Krebstagebuch.

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Aufbruch 6.20 Uhr, SANA Lichtenberg auf der Station um 7. Dort kennt frau mich ja schon, und man. Kurz die Formalitäten und aufs Zimmer gleich, entkleiden, das bizarre Nachthemd an, ins Bett, ein bißchen spieln noch die Zehen… doch schon … Weiterlesen

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Das Arbeits&Journal-vor-der-(Nach)OP — nämlich des Donnerstags, den 12. November 2020. Darin bereits einige Worte vorweg zu Marius Felix Langes Carmen von Bizet sowie zu Kjærstads Femina erecta.

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Das habe ich mir gestern nicht nehmen lassen, nach den OP-Vorgesprächen im Sana, nun doch → noch einmal zu laufen, bevor ich nach der OP erneut in eine Warteschleife geschickt sein werde, die der junge Anästhesist ungefähr sechs Wochen dauern … Weiterlesen

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Das Erledigungs(2)journal sowie (Nach)krebstagebuch des Dienstags, den 10. November 2020. Mit Benny Profane, dem Pluto Symphny Orchestra und am Abend Langes Carmen von Bizet.

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[Arbeitswohnung, 14.22 Uhr Hans Abrahamsen, → Let me tell you (2013)] November. Irgendwie mag es den ganzen Tag über nicht hell werden. Dennoch schoß ich um sechs aus dem Bett, denn das da war nun → auch noch, und zwar … Weiterlesen

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Das melancholisch wohlgelaunte Arbeits- als Erledigungs(1)journal mit der Steuer sechstem, nunmehr abgehaktem Tag, nämlich geschrieben am Montag, den 9. November 2020, dessen Morgenfrüh, wie gestern in die Nacht schon der Abend, voll Goldberg ist, von Tepfer.

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[Arbeitswohnung, 7.06 Uhr Dan Tepfer, Bachs Goldbergvariationen, 2015 in Madrid] Hinweis und Link verdanke ich Freund Faure; → Ramirer freilich war schon im Bilde, der mir am selben Tag, nur etwas früher, seine Transkription der Goldbergaria schickte, No 1, welcher … Weiterlesen

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(Nach)Krebstagebuch. Am Dienstag, den 3. November 2020: Der Narbenbruch ff. Später auch Steuererklärungsbeginn mit Puccini im Ohr Barbirollis.

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  [Arbeitswohnung, 8.38 Uhr France musique contemporaine: Gabriela Ortiz, Trifolium für Violine, Violoncello und Klavier] Das „Hernje“ ausgesprochene Wort kommt vom Griechischen ἔρνος, „Knospe“ nämlich sowie „Sproß“; im lateinischen hernia wurde „Bruch“ daraus. Wobei ja nicht wirklich etwas gebrochen ist, … Weiterlesen

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Battalia: T(h)eo W. Currentzis —

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— das, tatsächlich das mußte ich, so unangemessen es im Wachen zu sein scheint, denken und – eben! – dachte ich, als ich die Augen aufschlug aus dem Schlaf, der ein vollendeter Musiktraum gewesen sein muß. Nachdem völlig ungeplant mein … Weiterlesen

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Das Arbeits- (eher Lese-)journal, zugleich (Nach)Krebstagebuch des Sonntags, den 13. September 2020. Darin zu Federico von Lewin Erich Wolfgang Korngold sowie ein wiederholter böser Traum. Außerdem Lukrez, nämlich: Die Brüste der Béart, 53.

    (Schmutztitelnotate in Lewin, → Federico)   [Arbeitswohnung, 7.79 Uhr. 70,1 kg. Korngold, Klavierkonzert für die linke Hand, op. 17] Wie ich’s gestern einer entfernten Freundin schrieb (ohnedies verlege ich die persönlichen Belange meine Arbeitsjournale seit → dem dort … Weiterlesen

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An eine Gönnerin: Die Entwerdung der Welt.

Verehrte, liebe Frau v. Meck*), von Herzen allen Dank für die Nachfrage. Ach, meine Ungeduld! Mir geht die, sagen wir’s euphemistisch, „Umstellung“ meiner Verdauungsorganik nach wie vor schwer auf den Senkel, weshalb ich mich, weil ich spüre, wie unwirsch und … Weiterlesen

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„Noch einmal, eh mein Herze bricht“: ANH an Liligeia, elfter Brief. Donnerstag, den achtundsiebzigsten Krebstag 2020.

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  [Arbeitswohnung/Nefud 16. Juli 2020,, 7.20 Uhr. 73.5 kg. Malipiero, Cellokonzert] Ich weiß, ach meine Lilly, nicht, was Dich bewogen hat, so sehr in mir zu wüten, daß ich vorgestern und vorvorgestern quasi bewegungslos verharren mußte, jeweils ein paar Stunden … Weiterlesen

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Klarheit im August ODER Das Große Fest der Enteinigung. Im Tagebuch des fünfundsiebzigsten Krebstags 2020.

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[Arbeitswohnung, 15.31 Uhr. 74,8 kg. Malipiero, → Le sette canzoni] Auch dies, nach Maxwell Davies, eine unvermutete Entdeckung., deren Klangwelten mich noch einige Zeit beschäftigen werden — Gian Francesco Malipieros und Alfredo Casellas, mit einem soeben, da ich nun seinen … Weiterlesen

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Kreise der Chemie ODER Die verschlungenen Grenzen der Zeit: Aus der Nefud, Phase 4 (Tag 13).

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      [Arbeitswohnung/صحراء النفود 14.30 Uhr. 73,8 kg Malipiero, Sinfonia No 4]   Da hat sie jetzt →  gut höhnen … Ich will das aber gar nicht kommentieren, sondern „einfach“, Freundin, erzählen, wie eindringlich die Durimeh uns warnte: – … Weiterlesen

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