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„Halterlose“ (Entwurf): Die Brüste der Béart XXV. (Die Brüste der Béart, 34)

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  Wie du im süßen Still des Raums die Beine übereinanderlegtest, links auf rechts, in Deiner Hand bereit das seidenfeine Knäuel des dunklen, matten Nylongeflechts, auf deinem Stuhl am Abend zum Licht des Fensters und zu den Zehen vorgebeugt, die … Weiterlesen

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III, 443 – Visitatrici und ein vom Bahnhof gesuchter Reisender

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Jetzt im September ist es doch nicht mehr so einfach, nur mit dem T-Shirt am Schreibtisch zu sitzen. Von offenen Fenstern mittlerweile ganz zu schweigen, nur die Tür zum Hof darf noch offenstehen, sobald die Nachtkühle etwas verflogen. Also machte … Weiterlesen

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Das Arbeitsjournal des Sonntags, den 1. September 2019.

[Arbeitswohnung, 11.51 Uhr] Nach der Gala, ich lag erst gegen halb fünf/fünf im Gastbett, und tags drauf dem nächsten Gespräch mit der alten Dame, deren Autobiografie ich schreibe, für die wiederum ich alles, was sie erzählt, als Tonfile aufnehme, um … Weiterlesen

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Steuererklärung ffff. Am Mittwoch/Donnerstag, den 28. & 29. August 2019

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    An Parallalie geschrieben, soeben (8.27 Uhr, nachdem ich die entsprechenden Reisekosten in der Steuererklärung erfaßt hatte): „Steuererklärungen können auch schön sein. Soeben – nach dem Wiener Lektorat des Ungeheuers Muse – mit Christoph bei Dir in Amelia gewesen, … Weiterlesen

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III, 442 – ta sottise particulière

Die Arbeit ist endlich abgeebbt. Was bleibt, ist ein Theaterstück: Wolkenkuckucksheim, wie ich es vorläufig nenne, da zumindest zwei der Personen aus den Vögeln von Aristophanes stammen und sich der Autor direkt darauf eingangs bezieht. Geschrieben allerdings kurz nach dem … Weiterlesen

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Fahnenarbeit ff. Das Arbeitsjournal des 21. Augusts 2019.

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[Arbeitswohnung, 10.28 Uhr Brahms, Zweites Klavierkonzert] Geradezu pünktlich, gerade war ich damit fertig geworden, die Belege zuzu- und nach Datum zu ordnen, kamen aus Wien die von der Lektorin korrigierten Fahnen des zweiten Erzählbandes, in die sie meine vorausgegangenen Korrekturen … Weiterlesen

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Das Arbeitsjournal des Montags, den 19. August 2019.

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[Arbeitswohnung, 8.10 Uhr Uuno Klami, Seebilder (1928/30)] Eine aufgeregte Woche ist das gewesen, bis gestern; wobei der Sonntag „eigentlich“ der erste Tag einer Woche ist, gemäß Gen. 1, 2-3. Tatsächlich war ich mit Béart XXIV bereits am Sonnabend fertig, las … Weiterlesen

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„sanften, Dich wiegenden Netzen“: Walzer. Die Brüste der Béart XXIV (Entwurf der Fortsetzung ff: zur Coda). Die Brüste der Béart, 33.

Ganz fertig bin ich noch nicht. Erst einmal baute ich nachträglich in die Anfangsstrophen die anatomische Beschreibung des Ohrs ein, um der auf der einen Seite erotisch-konkreten Szene, andererseits den mythischen Bezügen eine fachlich-nüchterne, sozusagen pragmatische Erdung zu geben. Allerdings … Weiterlesen

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Ohren ff. aus: Die Brüste der Béart XXIV (Fortsetzung: Formarbeit). Die Brüste der Béart, 32.

Es kommt, liebste Freundin, immer der Moment, daß mir der freie Vers „zu wenig“ ist, zu wenig unter ein Formgesetz gestellt, das ich einfach auch deshalb zu meistern habe, weil meine Lektüreerfahrungen immer dort erschauerten, wo mir aus der strengsten … Weiterlesen

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Ohren. Die Brüste der Béart XXIV (Entwurf des Anfangs). Die Brüste der Béart, 31.

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(Lyrische Erzählung eines Liebesaktes, den der Mann durch nichts anderes als die zärtliche Konzentration auf ein Ohr der Frau zu ihrer Erfüllung bringt – mehr Gesang über Liebeskunst, aber, als ein Gedicht.)   Ohren, Béart oh! die Ohren, hier ruht … Weiterlesen

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Fahnenarbeit an den Wölfinnen. Das weit überfällige Arbeitsjournal des Sonntags, den 11. August 2019. Darin im Rückblick Wien: auch mit einem Uhrmachermeister, wie Meister-ja-überhaupt, zum Beispiel Zaderatzsky. Sowie Melancholie.

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[Arbeitswohnung, 9.23 Uhr Vsevolod Zaderatsky, 24 Präludien & Fugen] Ich habe hier für – Sie werden es, Freundin, gemerkt haben – längere Zeit nicht geschrieben, schreiben nicht können, in Wien des Schlußlektorates der „Wölfinnen“ halber, einem erfüllenden, aber mir zugleich, … Weiterlesen

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III, 441 – About Boojums

Wer “The Snark” von Lewis Carroll kennt, weiß, daß es sich um eine “Agony in Eight Fits”  handelt (“Fit has the double meaning of a convulsion and a canto”, annotation by Martin Gardner). Jedenfalls ist Elsa Morante in “La storia” … Weiterlesen

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III, 440 – Che sarà della neve, che sarà di noi?

Daß “oca” sich im Delirium zu “drago” wandelt, mag, Gans hin und Drachen her, an der Vertauschung der Vokale liegen. Und daß dann davon die Rede ist, daß die Stimme, die man gehört, einem Seehund entstammt, hat seinen Grund ganz … Weiterlesen

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Erste Improvisation: In der Frühe (für E.)
Ramirer & Herbst, Wiener Schüttau, 27. Juli 2019.

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[Fotografien (©: Christoph Haacker, Arco Verlag]       Vorlesen …     … und gleich … … ohne eine Probe: aus:       Wie wird dies erst werden, wenn wir im Wortsinn eingespielt sind! So beglückt auf dem … Weiterlesen

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III, 439 – Vereins-Amt

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Wer das Wort “vereinsamt” sieht, stattdessen aber Vereins-Amt liest, ist es wohl nicht. Kurz: demokratische Kleinschreibung. Zumal ich an den Spätnachmittagen letzthin gern Rap höre, während unten die Kartenspielerinnen raunen oder, wie jetzt, getrommelt wird: Der Stadttrubel des Palio hat … Weiterlesen

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