7. 6. 10:25. Haft.

Es ist nie vorüber. Jetzt schon zwei Tage. Ich hab direkt nachgucken müssen, welcher Tag ist. Durch die Gardinen, die mir die Zugehfrau nach meinem Einzug aufgehängt hat, zwängt sich seit Stunden Licht. Die Gardinen sind fast schwarz, so dunkellila dass die Frau ganz entsetzt gewesen ist. Es gibt in diesem Haus aber nicht die Möglichkeit die Zimmer anders zu verdunkeln. Keine Rollos, nicht einmal Läden. Post von K. Sie ist verärgert, aber meldet sich doch.Sehn\’se, werter Herr, das ist dann genau die situation, die mich zuerst zum konstruieren meiner eigenen sichtweise und anschließend in der konsequenz zum rückzug bewegt:
ich hab Ihnen was geschrieben und warte – natürlich – auf eine antwort, die nicht kommt. Dann verabreden Sie sich mit mir und versetzen mich so daß ich schlußfolgere: nullbock.
ich biedere mich nicht gern an.
ich weiss schlicht nicht, was Sie erwarten bzw. wie ich mich verhalten soll.
rumalbern klappt auch irgendwie nicht.
also halt ich erstmal die buchstaben im zaum und damit meine klappe.
vielleicht schreiben Sie ja. Vielleicht gibt es eine erklärung.

Ich will nicht reagieren jetzt. Ich bin unfähig, etwas zu tun, es gab ausserdem gestern abend eine kleine Lähmung rechts in Arm und Bein. Das hat sich aber über Nacht gelegt. Krämpfe waren diesmal keine bis jetzt. Manchmal geht es ohne sie ab.
Die ersten Ärzte haben auf Enzephalitis getippt, ganz am Anfang auf Malaria. Es ist aber nichts nachweisbar, der Verlauf untypisch. Ist ein Anfall vorüber, habe ich Lust auf harten Sex. Ich muss mich dann immer sehr beherrschen. Es heisst, ich bin dann besonders charmant. Beides hängt zusammen, ich hatte das vor Dar es Salaam nicht.

Von A. keine Zeile. Was mich im Moment entlastet. Ich will mir das nicht auch noch demolieren lassen. Sicher ist nur, wer immer sich hinter Diotima versteckt, nicht A ist.

Das erste Zeichen, dass es weggeht, ist Hunger. Nur dem Durst darf man nicht glauben.

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4 Antworten zu 7. 6. 10:25. Haft.

  1. Al Z. Heimer sagt:

    jo man, that’s boring! nun, dass sich hinter malos und diotima herbst himself verbirgt, ist ja wohl nix neues. ist ja nicht weiter schlimm. gibt’s ja alles schon hier und da im netz und auf dem gedruckten papier. jedoch darf ich hier leise protestieren gegen langeweile beim durchlesen dieser texte! es liest sich zu sehr nach herbst. wenn schon unter anderem namen schreiben, dann doch bitte in anderem schreibstil! und inhaltlich etwas interessanter. cellini ist hier ein positives beispiel oder bruno, der seine lampe hier ausgeknipst hat, wegen fehlender klicks auf seiner seite. heh bruno, dass war gar nicht so schlecht, was du da so geschrieben hast! adios. al.z.heimer

    • Diotima sagt:

      was bist du für ein armer kleiner mensch. dein Pseudonym passt zu dir. du musst aber vorsichtig sein. man beschwört etwas herbei und dann tritt es ein. zerfressenheit.

      aber du, malos – nein, es war nicht in daressalaam. „Die schwarze hexe hat ein weisses kind!“ erinnerst du dich an diesen satz?

    • alice d. sagt:

      suzi @ dan plejades sphärische aberrationen, orange.
      …………
      kognitive dissonanzen, diotima.
      dementia praecox.
      where’s no fire its so easy to play with lucid metal.

    • Peregrinus sagt:

      Zum Al Z. Heimer-Syndrom. Selbst wenn man Ihren Grundgedanken teilt wie ich, habe ich bei Ihnen —> genau wie ANH den Eindruck eines Missgünstigen. Für mich ist es ja gar keine Frage, dass es sich bei den Malos- und auch anderen Partien im Dschungel um Erzählungen handelt. Das habe ich —>HIER auch schon geschrieben, das ist Ihnen aber wahrscheinlich entgangen wie so vieles andere. Klar, sowas passiert. Aber wieso Sie sich diese Erzählung nicht erst einmal entwickeln lassen, sondern sie mutwillig stören, das kann ich mir nicht erklären. Langeweile ist doch keine Begründung. Wer sich langweilt, liest nicht weiter, aber beschwert sich nicht —> unter zig Pseudonymen, die auch —> alle noch so durchsichtig sind. Mir wär das viel zu viel Aufwand. Es treibt Sie demzufolge etwas ganz anderes.

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