Das ungebändigte Leben ODER Der wilde Romancier (20): Die Sendung. 1. Dezember 2011, WDR III, 23.05 Uhr.


Das ungebändigte Leben

ODER

Der wilde Romancier.

Ein poetisches Hörstück auf das Werk Helmut Kraussers.
Von Alban Nikolai Herbst.

Gewidmet der Manon Lescaut.





1. Dezember 2011, 23.05 Uhr.

W D R III




KAVITA-JANICE CHOHAN.           SASCHA BROSSMANN.




Regie: Alban Nikolai Herbst.


Mit Musik von
Carlo Gesualdo di Venosa, Claudio Monteverdi, Jacobo Peri, Placebo, Giacomo Puccini, Richard Wagner und Helmut Krausser.




>>>> Sendehinweis des WDRs.

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10 Kommentare zu Das ungebändigte Leben ODER Der wilde Romancier (20): Die Sendung. 1. Dezember 2011, WDR III, 23.05 Uhr.

  1. DER WELT Liebeserklärung an eine schöne >>>> Fußpflegerin.

  2. Na dann mal die Aufnahmekiste des WDR aus den Tiefen des Rechners geholt, um mir das dort draußen stattfindende Literaturgeschehen in meine Klause zu holen! Meiner Erfahrung nach lohnt es sich immer, Ihre Hörstücke mehr als nur einmal zu hören, so wie ja auch manches gute Buch mit dem ersten Lesen nicht erschöpft ist.

  3. diadorim sagt:

    Nein, da ist niemand von meinem Wesen und ich war nie eine Feindin des Lobs, wenn man sich die Mühe macht, seine Feinheiten aufzusuchen, schillert es nicht selten vielfarbiger als die Ablehnung, vor allem die stumpfe Ablehnung des Lobs. Stimmen, Tonlagen, Musik, besonders der Monteverdi, greifen wundersam ineinander, ich hatte selten Lust auf Krausser, die Verfilmung der Fetten Welt kannte ich, UC und die Tagebücher würde ich vermutlich mögen, aber eigentlich hab ich durch das Hörstück den besten Zugang. Ich mag, dass es zwischen einer Art Audiokolleg, Essay, persönlicher Begeisterung und Rezension mäandert. Es ist so viel schon kartiert, wie etwas zu sein hat, ein Roman, viele Romane, eine Galerie, ein Kunstwerk, eine Schnittstelle, eine Intervention, ich glaube, mein Zugang zu Ihrer Kunst gelingt mir vor allem bei den Hörstücken, Stimmen sind was wunderbares, und sie weisen ins Offene. Starkes Stück, aber können Sie das noch mal kurz sk-sk-ski-skisürn;-)!

  4. Helmut Becker sagt:

    Guten Abend,

    ich habe mir soeben ihr Hörstück angehört und muss sagen, dass ich es ganz abscheulich finde. Sie haben sich gar nicht die Mühe gemacht, auch nur ansatzsweise etwas wie Kohärenz herzustellen. Wie soll man da als Hörer mitkommen? Wirklich unverschämt! Zumal ich mich frage, worin bei diesem Zeug die Kunst bestehen soll: Ein paar Buchrezensionen/Werbetexte aneinandereihen, das ganze unplausibel von mehreren vorlesen lassen, ein bisschen Monteverdi, Puccini etc. drunterlegen – wirklich lächerlich, dass ich Sie dafür auch noch von meinen Rundfunkgebühren bezahlen muss. Bitte lassen Sie in Zukunft die Finger vom Medium Hörspiel! Das können andere wirklich viel besser als Sie!

    Ihr. H. B.

    • Lieber Herr Becker, um das zum Ausdruck zu bringen, haben Sie anderthalb Stunden gebraucht? Ich bin erstaunt. Doch wo, bitte, haben Sie in dem Stück Buchrezensionen, wo vor allem Werbetexte vorlesen hören? Es ist ganz erstaunlich, was für verschiedene Hörstücke da offenbar gleichzeitig über dieselbe Welle ausgestrahlt worden sind. Wobei es mir leid tut, wenn ein Hörer „nicht mitkommt“; andererseits hat der WDR für solche Fälle sehr viele andere Sendeplätze, bei denen sich diesbezüglich niemand sorgen muß. Für diese sind Ihre Rundfunkgebühren ganz sicher besser angelegt. Insofern läßt sich von zu schmaler Diversifizierung kaum sprechen.
      Daß Sie allerdings Monteverdi und Puccini, die schon im Annoncement genannt sind, als Monteverdi und Puccini auch erkannt haben, spricht für eine so ausgebildete Sensibilität, daß sich ein neunzigminütiges „Soeben“ schon schockhalber als Reaktionszeit begründet.

    • diadorim sagt:

      Deduktion, ein Weltgebäude, schnell schnell, freilich von wem mit Durchblick, ich würde da Beckett bevorzugen, schon tot, ach Mist.
      Zur Kohärenz bitte dem Stern folgen und Gold, Weihrauch, Myrrhe und so nicht vergessen, Gastgeschenke sind selbst in den Ställen der Kohärenz usus.
      Vielleicht auch mal Rorty lesen: Kontingenz, Ironie und Solidarität?
      Auf die Schnelle ist es aber auch bei Wiki ganz gut zitiert:
      „Kontingent ist etwas, was weder notwendig ist noch unmöglich ist; was also so, wie es ist (war, sein wird), sein kann, aber auch anders möglich ist. Der Begriff bezeichnet mithin Gegebenes (zu Erfahrenes, Erwartetes, Gedachtes, Phantasiertes) im Hinblick auf mögliches Anderssein; er bezeichnet Gegenstände im Horizont möglicher Abwandlungen.“ (N. Luhmann)

  5. MelusineB sagt:

    Statt Gefällt mir -Button Ich fand es schön und witzig und klug, an manchen Stellen auch zum Widerspruch rausfordernd…Aber es ist schwer, so einen Eindruck zu beschreiben, wenn eine, wie ich, von Krausser fast nichts gelesen hat und so wenig Bescheid weiß über klassische Musik (Ahnung hab´ ich inzwischen schon, auch ein Verständnis, jedoch keine Sprache, das auszudrücken).

    Krausser lesen hole ich aber nach. Wenn…dann

    (Und so stellt frau erstaunt fest: Der Button hat doch Vorteile. Er drückt Anerkennung aus, wenn eine weiter nichts zu sagen hat!)

  6. hab sagt:

    sehr schöne arbeit! hab ich sehr gerne gehört …

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