Archiv der Kategorie: BambergerElegien

Geschlechtersprache (3). Bamberger Elegien (103). Revision der DF zur Lektoratsfassung. Aus der Fünften Elegie.

(…) Autonomie? Wirft sie denn n i c h t, als wie ein Kind, das man nicht will, Liebe zum Kehricht – ihm gleich schon voraus? Uneigentlich läßt sie sie werden; sie tauscht gegens Es, das es richtet, das Ich: … Weiterlesen

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Bamberger Elegien (102). Überarbeitung der ZF zur DF. Siebente und Achte Elegie. Lösungen

>>>> der Problemstellen: anderen steht, ˇdas ist, ein Unge(v)fähres, die Seele – allesdas zweifach, die Orchi(v)deen, die Brütermaschine, Ameisenhaufen und händevoll Ameiseneier , die holt‘ er schaufelnd heraus, ˇmitten im Wald, ˇda war ich dreizehn, drängenden; jetzt aber slackt es … Weiterlesen

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Bamberger Elegien (101). Überarbeitung der ZF zur DF. Siebente und Achte Elegie. Die problematischen, bzw. fehlerhaften Stellen im Hexameter.

1) anderen s t e h t, ˇdas ist, ein Ungeˇfähres, die Seele, 2) Brutmaschinen, Orchiˇdeen, und allesdas zweifach, 3) Ameisenhaufen und händevoll Ameiseneier ˇ holt‚ er 4) drängenden; jetzt aber slackt es gleich schlampig gespannten Wanten… 5) scheut es, … Weiterlesen

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Pettersson Requiem (34). BAMBERGER ELEGIEN (100), Überarbeitung der ZF, Anhang: Elfter Satz. Der Schluß: Libera me.

Jene Tage des Schreckens, rettungslos s i n d sie und waren’s seit je. Lecke sie, Frau, aus der Sandburg meiner Eltern seeseits hinweg, aus den Städten, Dörfern, Hospitälern, aus den Armenlagern; spüle von meinen Gespielen, die ich nicht kenne, … Weiterlesen

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Pettersson Requiem (33). BAMBERGER ELEGIEN (99), Überarbeitung der ZF, Anhang: Fünfter Satz.

Haben wir’s aufgeˇgeben und schaun nicht mehr hin? Sehen den Terror, doch nicht ˇden Schmutz unsrer eigenen Städte und Stätte? wo Hilfe gerecht wär, weil möglich, ihnen, Verarmenden, zulächeln nur und alltäglich uns untern Augen? da Hilfe doch nah wär? … Weiterlesen

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Pettersson Requiem (32). BAMBERGER ELEGIEN (98), Überarbeitung der ZF, Anhang: Zweiter Satz.

Wie wir gingen und hatten keine Lippen, um’s zu sagen. Nicht, um’s zu hören, Ohren. Wir schritten. Überm Fluß stand die Abendsonne, die wir nicht sahen. Wir hockten. Wir reichten die Furcht auf den Händen, uns sie zu nehmen, zum … Weiterlesen

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Bamberger Elegien (97). ÜA der ZF, Hexametrisierung. Dreizehnte Elegie ff., Schluß.

Winter wird, regnerisch, bis es, das Eis, kommt, danach kommt der Abschied. Steif schaun die Allegorien ˇvon ihrer Brüstung zum Fluß. Steinern, so scheint es, er selbst, ˇfließt er wie Blei zu der Brücke. Die überwölbt ihn, verspielt schon von … Weiterlesen

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Bamberger Elegien (96). ÜA der ZF, Hexametrisierung. Aus der Dreizehnten Elegie.

[pent.:]Ihr aber bleibt ˇunhalbiert rund ˇauch nicht, sondern es bleibt für die Weile. Auch Euch ˇbricht es abermals durch. ˇKinder jedoch ˇbleiben Kinder. Auch Männer. ˇ Solch ein Tabu wirkt. Und zieht Euch auch zu dem Fremden, ihm auch zu … Weiterlesen

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Bamberger Elegien (95). ÜA der ZF, Hexametrisierung. Der Schluß der Zwölften Elegie.

(- v v -)Dürr, freilich, schon die Fiktion, daß das Wort anfänglich sei – ˇwar das nicht abermals Schwäche und warf nieder, für was sie gemacht, ˇaus was sie hätte, Kultur, leuchten ˇkönnen? – sich stolz an die Seite zu … Weiterlesen

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Bamberger Elegien (94). ÜA der ZF, Hexametrisierung. Fortsetzung der Zwölften Elegie (ffff).

(- v) Die Wolken, ˇVater, die Wolken. Und Sonne. Sie wirft Männerˇblicke in ihren entfalteten Schoß, ˇweiße, die sich fast spermatozoen verteilen, Verwehungen, Wehen, wassergespiegelte Flächungen, unter der Zeitlupe langsam über der eilenden Regnitz, den Wellen des Strichs gleich, den … Weiterlesen

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Bamberger Elegien (93). ÜA der ZF, Hexametrisierung. Fortsetzung der Zwölften Elegie (fff).

(…) Eine, die untergeht, Vater, die wegschmilzt wie Wachs unterm Docht. Bamberg ist Rückkehr, ˇdie nur so tut. Ist zu späte Besinnung. Demut – so meintest Du’s s o? ˇDachtest, es würd, was gedacht, nicht auch schon immer getan? ˇRückzug, … Weiterlesen

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Bamberger Elegien (92). ÜA der ZF, Hexametrisierung. Fortsetzung der Zwölften Elegie (ff).

Darüber Wolken, drunter die Regnitz, und Kies, und der Garten, der nasse eingeˇdunkelte Sandstein, der dasteht als Schloß und als Verwaltung, die Studios daneben; und Laub, von der Erinnerung naß, ˇtrudelt herab. Wie, wenn ein Zyklus, sich immer noch wiederbeschließend, … Weiterlesen

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Bamberger Elegien (91). ÜA der ZF, Hexametrisierung. Fortsetzung der Zwölften Elegie (ff).

(…) Du, der mir gar nichts gegeben – was denk ich an Dich, und aus Wolken, Dir schon ganz gleich, ˇ les ich Gesichter? und spür eine Liebe, die wie phantastische Tiere ˇ keinen erwachsenen Grund hat… Wolkenwärts sucht sie, … Weiterlesen

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Bamberger Elegien (90). ÜA der ZF, Hexametrisierung. Aus der Fortsetzung der Zwölften Elegie.

(…) [pentametrisch:] Locker die Wolken, und eine, die – flockig wie Milch, die in der Schüssel gerinnt – halb über Bamberg sich hinstreckt, treibt langsam ab, treibt nach Osten… ein schmales, das errötet, wo es vergeht, ˇ Rinnsal… Ich schau … Weiterlesen

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Bamberger Elegien (89). ÜA der ZF, Hexametrisierung. Beginn der Zwölften Elegie.

Wolf v. Ribbentrop, meinem toten Vater, gewidmet. Wolken, als wollt man ein pelziges Tier mit den Händen erfassen, seh ich des Tags, ˇ wenn ich hinaussehe, immer – es faßt das Auge, wie Deines, hindurch; ˇ nichts kann, wie Dich … Weiterlesen

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