Paul Reichenbachs Donnerstag, der 30.11.2006. Irre.

Während der Aufenthalt in B. schemenhaft im Nebel des aktuellen Alltags verschwindet, sitze ich am Schreibtisch und arbeite, arbeite. ANH ist vielleicht weltfremd, ein Künstler eben, wenn er meint, dass nicht alle >>>Arbeit, ausgenommen die der Künstler, entfremdet. Und die Vorstellung mit 67 noch ins Büro wackeln zu müssen, erschreckt mich. Ich bin nicht angelegt zum Hengst und für das Büro auch nicht geschaffen. Als Bürohengst muss man sitzen, vor allem aussitzen können. Noch eine Woche, dann geht ’s in den Winterurlaub. Nicht nach >>>Madeira, Mittenwald oder Fleckl, sondern nach Inzell/Bayern fahren wir. Die Entscheidung fiel gestern Abend, nachdem sie und ich im Internet Sonderangebote durchforstet hatten. Und wenn ich von ihr spreche muss auch von IHR geredet werden.>>>In B. sprang der Funke nicht, weil Ernstes droht. Nicht IHR, da sei Gott vor!! Aber in ihrer Nähe. Ich will da jetzt nicht ausholen, es hat mir bis heute die Sprache verschlagen. Ein Gedichtanfang erzählt, die Zeilen kamen mir im Zug entgegen, worum es ging.

Was machen wir denn?
Und gehen in die Irre
Bruder Hein ging mit…

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