Schlagwort-Archive: poetische Kritik

„Daß heute Sonntag ist!“ Und daß wir Weltgeschichte erleben!
Im zwanzigsten Coronajournal des nämlich 19. Aprils, darinnen Vorarbeiten für Ada: „Ada“, 0.3, nämlich Nakokov lesen, 36. Mit einer Bemerkung zur „Geilheit“ alter Männer.

Diese Galerie enthält 4 Fotos.

[Arbeitswohnung, 10.01 Uhr] In der Tat, liebste Freundin, mit diesem inneren Ausruf über etwas, das mich seit gestern überhaupt nicht verwundern sollte, dennoch solchem Staunen saß ich, vor anderthalb Stunden um halb neun, am Schreibtisch: „Daß heute Sonntag ist!“ Das … Weiterlesen

Weitere Galerien | 1 Kommentar

„Berstend vor kelterreifem Verlangen.“ Nabokov lesen, 35: Das Bastardzeichen. Dazu zwei kleine – von García Márquez und Kubin – Endspielstücke.

Diese Galerie enthält 4 Fotos.

  (…) vom ersten Treppenabsatz warf sie einen Blick zurück; dann enteilte sie aufwärts, ihren Schal mit allen seinen Sternbildern hinter sich herschleifend — Kepheus und Kassiopeia in ihrem immerwährenden Glück und die hellglänzende Träne Kapella und Polaris die Schneeflocke … Weiterlesen

Weitere Galerien | 8 Kommentare

Musik für Geist, der fühlen kann:
David Ramirers Improvisationen „Organics“ auf Bachs Präludium C-Dur BWV 846.

Diese Galerie enthält 4 Fotos.

  Wie oft habe ich, seit mein Artikel zu David Ramirers Variationen auf das bachsche ricercar a tre → bei Faustkultur erschien, nun schon mit Musikern, nun jà, gestritten, ob dies auch „richtige“ Musik sei! Die Vorbehalte gegen den Computer … Weiterlesen

Weitere Galerien | Schreiben Sie einen Kommentar

Die sich entrollende Schlange. Nabokov lesen, 26: Gelächter im Dunkel

Diese Galerie enthält 1 Foto.

    „Es wird eine ganze Zeit vergehen — vielleicht ein ausgewachsenes Jahrhundert —, bis mein Wert erkannt ist. Das heißt, wenn die Kunst des Schreibens nicht ganz vergessen ist bis dahin; und ich fürchte, sie wurde im letzten halben … Weiterlesen

Weitere Galerien | Schreiben Sie einen Kommentar

„Du mußt nur die Laufrichtung ändern.“ Nabokov lesen, 25: Lushins Verteidigung.

Diese Galerie enthält 2 Fotos.

      (…) jene physiologische Empfindung der Harmonie, die Künstlern so vertraut ist. Lushins Verteidigung, 245 (Dtsch.v. Dietmar Schulze, bearb. v. Dieter E. Zimmer)     Der Junge Lushin wächst nicht sehr anders als sein Creator auf, geschützt im … Weiterlesen

Weitere Galerien | Schreiben Sie einen Kommentar

Maschenka: Nabokov lesen, 24.

Diese Galerie enthält 5 Fotos.

    Und jetzt, viele Jahre später, hatte er das Gefühl, ihre erste Begegnung in der Phantasie und die andere in der Wirklichkeit seien miteinander verschmolzen und unmerklich ineinander übergegangen, weil sie als Mensch von Fleisch und Blut bruchlos jenes … Weiterlesen

Weitere Galerien | 8 Kommentare

A u r e l i a n s: Nabokov lesen, 11. Die Erzählungen I,3.

Diese Galerie enthält 1 Foto.

  (…) denn Pilgram gehörte zu einer besonderen Gattung von Träumern, oder vielmehr war er bestimmt, zu ihnen zu gehören (aber etwas – der Ort, die Zeit, der Mann – war schlecht gewählt worden), zu jenen näm- lich, die im … Weiterlesen

Weitere Galerien | 5 Kommentare

Nabokovs Venezianerin von Sebastiano del Piombo. Nabokov lesen, 10. Die Erzählungen I,2.

Diese Galerie enthält 3 Fotos.

[Zitate: Übersetzung aus dem Russischen von Gisela Barker]     So bleibt also die trockene, verschrumpelte Frucht, die der Gärtner zufällig fand, das einzig ungelöste Rätsel in dieser ganzen Erzählung.   Die erste der frühen, doch nach meinem Eindruck höchst … Weiterlesen

Weitere Galerien | 4 Kommentare

Im Jobcenter mit Nabokov. Das Antragsjournal des Dienstags, den 10. Dezember 2019, worin die Geschehnisse der Vortages berichtet werden.

Diese Galerie enthält 4 Fotos.

[Arbeitswohnung, 5.30 Uhr Tippett, King Priam] Auch wenn da | >>>> e r | sich ärgern wird (ich höre sein genervtes Aufstöhnen bis an meinen Schreibtisch), ich habe es über mich gebracht, stand gestern früh genug auf, nahm noch einen Latte … Weiterlesen

Weitere Galerien | 5 Kommentare

Geistinnen, Sehnsucht: Nabokov lesen, 9. Die Erzählungen I, 1. Darin das nicht-verfilmbare Bild.

Diese Galerie enthält 2 Fotos.

„… sag, daß du mich liebst, das heimatlose Gespenst, rück näher, gib mir deine Hand …“ Geisterwelt (1921), S.15 „Ach, mein Freund, ich bin in Madonnen verliebt!“ Die Venezianerin (1924), S.231   Es war für meine Lektorin, aber auch mich … Weiterlesen

Weitere Galerien | 5 Kommentare