Schlagwort-Archive: Rezension

A u r e l i a n s: Nabokov lesen, 11. Die Erzählungen I,3.

Diese Galerie enthält 1 Foto.

  (…) denn Pilgram gehörte zu einer besonderen Gattung von Träumern, oder vielmehr war er bestimmt, zu ihnen zu gehören (aber etwas – der Ort, die Zeit, der Mann – war schlecht gewählt worden), zu jenen näm- lich, die im … Weiterlesen

Weitere Galerien | 5 Kommentare

Nabokovs Venezianerin von Sebastiano del Piombo. Nabokov lesen, 10. Die Erzählungen I,2.

Diese Galerie enthält 3 Fotos.

[Zitate: Übersetzung aus dem Russischen von Gisela Barker]     So bleibt also die trockene, verschrumpelte Frucht, die der Gärtner zufällig fand, das einzig ungelöste Rätsel in dieser ganzen Erzählung.   Die erste der frühen, doch nach meinem Eindruck höchst … Weiterlesen

Weitere Galerien | 4 Kommentare

Im Jobcenter mit Nabokov. Das Antragsjournal des Dienstags, den 10. Dezember 2019, worin die Geschehnisse der Vortages berichtet werden.

Diese Galerie enthält 4 Fotos.

[Arbeitswohnung, 5.30 Uhr Tippett, King Priam] Auch wenn da | >>>> e r | sich ärgern wird (ich höre sein genervtes Aufstöhnen bis an meinen Schreibtisch), ich habe es über mich gebracht, stand gestern früh genug auf, nahm noch einen Latte … Weiterlesen

Weitere Galerien | 5 Kommentare

Geistinnen, Sehnsucht: Nabokov lesen, 9. Die Erzählungen I, 1. Darin das nicht-verfilmbare Bild.

Diese Galerie enthält 2 Fotos.

„… sag, daß du mich liebst, das heimatlose Gespenst, rück näher, gib mir deine Hand …“ Geisterwelt (1921), S.15 „Ach, mein Freund, ich bin in Madonnen verliebt!“ Die Venezianerin (1924), S.231   Es war für meine Lektorin, aber auch mich … Weiterlesen

Weitere Galerien | 5 Kommentare

Nabokovs Gc (*): „Ergebenheit des Weibchens“
Nabokov lesen, 8

Diese Galerie enthält 2 Fotos.

(Die Übertragung der im Original russischen Zitate ins Deutsche stammt von Jochen Neuberger.) ___________________________________ An der Endstation koppelt sich der Triebwagen los, fährt auf ein Nebengleis, passiert den zurückgebliebenen Anhänger und nähert sich ihm dann von hinten. Es hat etwas … Weiterlesen

Weitere Galerien | 1 Kommentar

Nabokov lesen, 7: Der Späher (1930/1965).

Diese Galerie enthält 2 Fotos.

Auch dieses schmale Buch ist, wie im Spätwerk das der Durchsichtigen Dinge, nicht eigentlich ein Roman, formal liegt es für mich zwischen einer langen Erzählung und abermals einer Novelle, >>>> jene Dinge indessen tatsächlich vollendet. Den Späher schrieb Nabokov mit Dreißig. … Weiterlesen

Weitere Galerien | 4 Kommentare

Nabokov lesen, 6. Im Arbeitsjournal des Sonntags, den 23. November 2019. Durchsichtige Dinge darinnen.

Diese Galerie enthält 3 Fotos.

[Arbeitswohnung, vorhergeschrieben am 22.11., ab 16.15 Uhr Carl Heinrich Graun: Cleopatra e Cesare In einem Live-Mitschnitt aus der Staatsoper Unter den Linden vom 28. 2. 1996}] Ich bin schwer verliebt, offenbar. Das hätte ich Stockhetero mir niemals träumen lassen, der … Weiterlesen

Weitere Galerien | 3 Kommentare

Dorothea Dieckmann, Kirschenzeit. In WDR3 von ANH. Mit der eigentlich gemeinten, in mir gehörten Fassung: wie nur der Rundfunk es kann, also könnte.

Diese Galerie enthält 3 Fotos.

  >>>   Zum Podcast >>>> hier klicken.         (Aber wie ich es tatsächlich haben wollte und in mir hörte, das hören, Geliebte, nur h i e r nun auch Sie:) (Es singt >>>> Juliette Gréco.) Für … Weiterlesen

Weitere Galerien | 2 Kommentare

Skandale: „… und werde sehr praktisch und gewieft sein.“ Lolita 3 (Nabokov lesen 5), zur Rezeption. Als Arbeitsjournal des Dienstags, den 19. November 2019.

Diese Galerie enthält 2 Fotos.

[Arbeitswohnung, 7.15 Uhr Sofa Gubaidulina: „Stimmen … verstummen“ Sinfonie in zwölf Sätzen (Mitschnitt der UA,1986)] Mal abgesehen davon, daß ich dauernd auf die Zeit vergesse, Freitage für Donnerstage halte und erst um ein Viertel vor vier aufbreche, wenn ich um … Weiterlesen

Weitere Galerien | 9 Kommentare

Arbeitsjournal, versucht am Morgen des Donnerstags, den 14. November 2019. Lolita 1 darinnen (Nabokov lesen 3).

Diese Galerie enthält 7 Fotos.

  Wenn alle in eine Richtung rennen, müssen die Künstler als Einzige in die andre, das ist nicht nur ihr Recht, sondern ihre Pflicht.“ Elfriede Jelinek (zum Nobelpreis für Peter Handke) [Arbeitswohnung, 7.50 Uhr Morgencigarillo bei erstem Latte macchhiato Luigi … Weiterlesen

Weitere Galerien | 21 Kommentare

Nabokov lesen (1). Als Arbeitsjournal des Dienstags, den 5. November 2019.

Diese Galerie enthält 4 Fotos.

  Das Leben ist eine einzige Überraschung. Ich sehe nicht ein, wieso der Tod nicht eine noch größere sein soll. John Francis Shade in Pale Fire Wiederum Nabokovs letzten Roman  Look at the Harlequins!, 1974 (dtsch. Uwe Friesel: Sieh nur die … Weiterlesen

Weitere Galerien | 10 Kommentare

Heimwärts. Was für ein Wort. Gerd-Peter Eigners „Die italienische Begeisterung“, zwei Rezensionen (1).

  [Geschrieben für den WDR; ausgestrahlt von WDR 3, „Gutenbergs Welt“ am 31. August 2008.] Letztendlich ist man nirgendwo bei sich“, sagt er. „Man ist auf der Flucht. Zeitlebens. Sogar, wenn man in alles hineinflüchtet und vor nichts und niemandem … Weiterlesen

Weitere Galerien | 6 Kommentare

Martin Halter. In der FAZ. Die Niedertracht der Musik.

Diese Galerie enthält 1 Foto.

“Es ist schon irgendwie großartig, aber mich ekelt’s ein bißchen.” So kommentierte eben ein Freund die Bewegungsenergie dieser bereits in der online-Ausgabe der FAZ erschienenen Rezension: (…) Die dreizehn Erzählungen sind so kunstvoll und diszipliniert komponiert wie klassische Novellen oder … Weiterlesen

Weitere Galerien | 3 Kommentare

Der Genderman: Marcel Reich-Ranickis Die Liebe und die Linken. Dschungelblätter I,1, 1985.

Diese Galerie enthält 2 Fotos.

DSCHUNGELBLÄTTER Jg. 1 Nr. 1 Ventôse 1985 Und munter, wenn nicht mehr verschwiegen werden kann – weil nämlich Wolfram Schütte früher kam, sah und lobte – wird gelöbelt, und zwar -tot: DIE LIEBE UND DIE LINKEN (FAZ. 15. 12. 84) … Weiterlesen

Weitere Galerien | 1 Kommentar