Schlagwort-Archive: Paralipomena

Frühlingssorten. Im Federico von Lewin. Friedrich Anderwelt, ff.

  An einem Frühlingstag kam er [Walther von der Vogelweide, ANH] zu uns. Es war ein Tag von der germanischen Frühlingssorte, an dem es ununterbrochen regnete. Die Straßen hatten sich von einer frostharten Fläche in grundlosen Morast verwandelt, es schien … Weiterlesen

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Das (Nach)Krebsjournal des Sonnabends, den 5. September 2020. Mit einer — leider posthum — Verbeugung vor Waltraut Lewin.

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  [Arbeitswohnung, 9.35 Uhr. 69,7 kg.] Man kommt nur, wie der arme Lortie, in einem leeren Zimmer an. Peter H. E. Gogolin, Isoldes Liebhaber Ich halte das Gewicht, immerhin, wenngleich die Fettverdauung trotz Kreon weiterhin nicht oder nur kaum funktioniert; … Weiterlesen

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Niemals Macht haben wollen. Denn.

  Wer die Macht liebt, liebt das Unrecht. Die ist so sehr Prinzip, daß sich von einer Naturkonstante sprechen läßt: Wer – gleichgültig, aus welchen Gründen, selbst aus emanzipatorischen – nach Macht strebt, strebt zugleich danach, Unrecht zu begehen — … Weiterlesen

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Wer den IS (‏داعش) verstehen will,

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muß sich nur die ersten eintausendsechshundert (!!) Jahre der christlichen Kirche ansehen. Sie hat quasi jedes Verbrechen inklusive Völkermord verübt, und zwar in nahezu jedem Jahrhundert aufs neue und bis heute ungesühnt.   DLXXIV   (Eine erschreckende wie ausgezeichnete Zusammenfassung … Weiterlesen

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„Warum ich?“

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  Dieser larmoyant-häufigen Frage vom Krebs Befallener läßt sich mit einer so unsentimenal-klaren wie einfachen Gegenfrage begegnen: „Warum nicht ich, wenn es doch meine Zellen sind?“ Will sagen, wir haben uns unseren Krebs verdient, im guten wie im schlechen — … Weiterlesen

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Skandal der moralischen Anthropologie

Sexualität ist der nachtschwarze Schatten des Baums der Erkenntnis, aus der sie die Unschuld verlor. Sie steigt aus dem Grund in den Geist. Da aber klopft sie sein Helles ab, das seine Wurzeln verleugnet, und höhnt es. Was immer er … Weiterlesen

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Der freie Geist kennt kein Credo.

Aber spielerisch >>>> probiert >>>> er >>>> Credos >>>> a u s. Das ist das Kennzeichen seiner moralischen Ungebundenheit. Der freie Geist, immer, ist sozial unverläßlich. (CCCCXXIX).

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Die gefürchteten Konsequenzen. Oder: Kleines Lehrstück in Korruption. Netzfrauen § 19.

FRÜHJAHRSLIEBE lieber anh, ich respektiere ihre aussage „Ich mag nicht mit Avataren reden. Und nicht mit Leuten, die kein Gesicht zeigen.“ vollinhaltlich. ich möchte mir dennoch erlauben, dazu noch etwas anzumerken. ich weiß. sie sind kein „frischling“ im internet, unter … Weiterlesen

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Credo.

Nicht uneigentlich lieben wollen, sondern intensiv. Das bedeutet: begeistert. Eben n i c h t distanziert. Leidenschaftlich zu lieben ist das Gegenteil einer pragmatischen Handlung. [Das unterscheidet die Geschlechter- von der Menschenliebe. Diese ist immer sozial, jene, wie die Kunst, … Weiterlesen

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Paralipomena V

  1 Schön, daß mittlerweile weibliche Schaufensterpuppen mit ausgeformten Brustwarzen hergestellt werden. Wann immer ich eine solche sehe, auch wenn die Figuren bekleidet ist, inmitten der Handflächen sofort das Gefühl, wie erwartend sich das aufgestellte Gewebe in die Haut drückt: … Weiterlesen

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Paralipomena III

  1 Das Öffentliche Tagebuch entspricht der völligen Auflösung einer Person in Literatur. Kafkas Tagebücher etwa: Eindruck einer kranken Persönlichkeit, was die Texte bestimmt – will man nicht einer Art literarischer Metaphysik anhängen. 2 Meeresfrüchte. Wovor man sich ekelt, wird, … Weiterlesen

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Paralipomena II.

1 Geschichte eines Mannes, der im Leben eines anderen immer wieder auftaucht, bis jenen das davon überzeugt, der andere sei ausschließlicher Grund für alles Unheil, das ihm je zugestoßen ist. Dieser Mann begegnet ihm aber nur nebenhin, beim Spazierengehen, im … Weiterlesen

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„Sei froh!“: Paralipomena I, 1 – 4. (Aus dem freecity-Altblog, 2003)

1 | Dialog: Er: „Schönes Foto von dir.“ Sie: „Etwas unscharf.“ Er: „Sei froh.“ 2 | Thomas Carlyle „Genie ist die unbegrenzte Fähigkeit, es sich schwer zu machen.“ 3 | Verständnis Ein Problem ist, daß „verstehen“ und „Verständnis“ so nah … Weiterlesen

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