Schlagwort-Archive: Tagebuch

„Noch einmal, eh mein Herze bricht“: ANH an Liligeia, elfter Brief. Donnerstag, den achtundsiebzigsten Krebstag 2020.

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  [Arbeitswohnung/Nefud 16. Juli 2020,, 7.20 Uhr. 73.5 kg. Malipiero, Cellokonzert] Ich weiß, ach meine Lilly, nicht, was Dich bewogen hat, so sehr in mir zu wüten, daß ich vorgestern und vorvorgestern quasi bewegungslos verharren mußte, jeweils ein paar Stunden … Weiterlesen

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Klarheit im August ODER Das Große Fest der Enteinigung. Im Tagebuch des fünfundsiebzigsten Krebstags 2020.

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[Arbeitswohnung, 15.31 Uhr. 74,8 kg. Malipiero, → Le sette canzoni] Auch dies, nach Maxwell Davies, eine unvermutete Entdeckung., deren Klangwelten mich noch einige Zeit beschäftigen werden — Gian Francesco Malipieros und Alfredo Casellas, mit einem soeben, da ich nun seinen … Weiterlesen

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III, 464 – It’s a Boo –

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„Dies viele viele Grün„. Von außen gesehen, sah’s komisch aus: innen ein Pfeil nach links mit der Aufschrift “Entrata”, ein Pfeil nach rechts mit der Aufschrift “Uscita”. Draußen am Eingang: “Nur nach Voranmeldung” mit entsprechender Telefonnummer. Ich wollte schon wieder … Weiterlesen

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Die beiden Religionen (!) des Westens im darum siebenundzwanzigsten Coronajournal und Tagebuch des achtzehnten Krebstages, beides zum Sonntag, den 17. Mai 2020. Darinnen wieder Ivanhoe, beim diesmal Anritt auf Professor Jostings Cy-Burg.

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  Bitte, bevor Sie dieses heutige Journal lesen, kehren Sie noch einmal zu dem von gestern zurück und seiner im → Titel ersten Aussage – also Lawrences Ausruf. Und dann machen Sie sich klar, wie die Geschichte um → Gasim … Weiterlesen

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Coronas Alltag II: Im Lichte hängende Schuhe. Das dreiundzwanzigste Coronajournal des Sonntags, den 26. Apil 2020.

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  [Arbeitswohnung, 8.45 Uhr] Ein bißchen was ist nahzutragen → zu gestern, auch wenn mein Waschtag vorüber. Hinweisen möchte ich zuvor auf → Bruno Lampes neuen Tagebucheintrag, weil er zeigt wie ähnlich wir uns offenbar momentan sind, aber auch auf … Weiterlesen

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III, 460 – Weichbilder

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Was besonders auffällt in den hiesigen Gassen: Die älteren Frauen (Witwen?), die sonst — mal die mal die mal die immer eine oder die immer zwei — vorm Tabakladen, gegenwärtig waren und ein höfliches Grüßen allemal erheischten, das gleichsam (“das … Weiterlesen

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III, 459 – Es hat geschneit: „Girate i palloncini colorati!“

Tatsächlich ein Schneien gestern Vormittag. Das erste Mal in diesem Winter, der schon ein Frühling ist (immerhin die Osterglocken blühen im Hof). Und ein kalter heftiger Wind. Dennoch mußte ich mich durchringen, am Nachmittag nach langer Zeit mal wieder hinunterzugehen, … Weiterlesen

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Von Essenmann und Tod. Das achte Coronajournal, geschrieben am Mittwoch, den 25 März 2020.

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  „Phantasie“, erwiderte Cincinnatus. „Und Sie — möchten Sie nicht fliehen?“ „Was meinen Sie damit, fliehen?“ fragte M’sieur Pierre erstaunt. Vladimir Nabokov, Einladung zur Enthauptung (Dtsch. v. Dieter E. Zimmer) [Arbeitswohnung, 8.20 Uhr] Abends seh ich von dem meinen in … Weiterlesen

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„die erste Ferngesellschaft der Menschheitsgeschichte“ (Peter Weibel, NZZ): Das siebente Coronajournal. Montag, der 23. März 2020.

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Und ebenfalls NZZ, >>>> dort: Senizid [Arbeitswohnung, 7.08 Uhr] Und wenn er noch so viel → Unmut ausgelöst hat, die Vorstellung, es vollziehe sich derzeit ein wie nur selten spürbarer, weil unmittelbar in unser alltägliches Erleben hineinreichender selbstregulativer Prozeß, bleibt … Weiterlesen

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So gerne leben! Das vierte Coronajournal, nämlich des Dienstags, den 17. März 2020. Mit Dicken und Brillen.

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[Arbeitswohnung, 7.28 Uhr] Die NZZ heute morgen → faßt zusammen: Die aktuelle Krise zeigt, dass jedes Land auf sich selbst gestellt ist, auf eine internationale Koordination beim Kampf gegen die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise wartet man wohl vergeblich.  und zieht … Weiterlesen

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III, 457 – O heilige Ratio | Corona umbraica

Ernährung nach einem arbeitsreichen Tag (acht Files z.T. im Multitasking-Modus): die restlichen Dominosteine und ein Wein, der Cococciola heißt, aus der Gegend von Chieti südlich von Pescara. Wer weiß, ob der Begriff bei D’Annunzio auftaucht, der ja aus der adriatischen … Weiterlesen

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Akheilos‘ Vermeidung: Im Arbeitsjournal des Sonntags, den 1. März 2020, als Erzählung aus der vorhergegangenen Nacht.

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      [Ort: Beckett’s Kopf Zeit: 29. Februar 2020, spätabends Personen: Lamiya und ich selbst Weiteres: alkoholfreier Cocktail und Wein, Cigarillos vor der Tür]   „Entschuldigen Sie sich nie wieder, wenn Sie genderincorrect sprechen!“ —Das Ausrufezeichen indiziert nur die … Weiterlesen

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III, 455 – Something about Brad

Das in der Höhe seines Rumpfes aufgesäbelte Marzipanbrot: so kommt man aztekenhaft besser an sein Mandelpastenherz (L’arrachecoeur). Es oblatenfein tranchieren und auf der Zunge zergehen lassen. Und in die Peripherien der alltäglichen Großtaten (solchen, die sich gedanklich auftürmen, und solchen, … Weiterlesen

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Béarmelia 5: … s c h o n bezeichnend,

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daß sich ausgerechnet jetzt, da sich mein Béartblick → erotischen Madonne zugewandt hat, und zugewendet, eine ماریا meldet (dem Koran immerhin | → eine ganze Sure wert) — und zwar für mich komplett überraschend, wobei diese Meldung auf einen Dschungeleintrag … Weiterlesen

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Sonntag, der 2. Juli 2006. Bamberg – Berlin.

5.15 Uhr: [Villa Concordia Bamberg.] Bamberger Morgenglühen, zum Bett herübersehnend, als ich erwache.Seit einer halben Stunde auf, kaum vier Stunden geschlafen und quietschewach. Arbeitslustig. Bis auch der Junge erwacht sein wird, werd ich an ARGO korrigieren. Dann sind in der … Weiterlesen

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